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Der Umweltbeauftragte der Stadt Grebenau, FAR Arno Eifert informiert
Tipps zum Maifeuer
Durch Umschichten Gefahr für Tiere vermeiden - Maifeuer können für viele Tiere eine große Gefahr werden. Denn schon lange vor dem 1. Mai beginnen Gartenbesitzer, Vereine und Bürger damit, das Brennmaterial für ein möglichst großes Feuer zu sammeln und aufzuschichten. Viele Tiere nutzen diese Reisighaufen im beginnenden Frühling gerne als Unterschlupf oder sogar als Brutmöglichkeit. Doch dies kann zur tödlichen Gefahr für sie werden. Bald lodern sie wieder überall im Gründchen, die beliebten Maifeuer. So schön der Brauch auch ist, er birgt Gefahren für die Natur. Der Naturschutzbund warnt, dass zu früh aufgeschichtete Maifeuer zur Todesfalle für Kleintiere werden können. Deshalb sollten die Haufen am Tag des Anzündens nochmals umgeschichtet werden. Igel, Eidechsen, Wildbienen, Spitzmäuse und Amphibien nutzen die Haufen gern als "Wohnquartier", außerdem brüten einige Vogelarten wie Zaunkönig, Rotkehlchen und Heckenbraunelle sehr gern in solchen Reisighaufen. Viele dieser Tiere sind gerade im Garten wichtige Helfer bei der Vertilgung unerwünschter oder lästiger Insekten. Das Anzünden des Maifeuers bedeutet häufig den grausamen Tod für die darin lebenden Tiere. Deshalb gilt, den Haufen - der nicht zur Abfallentsorgung und Hausmüllverbrennung missbraucht werden sollte - nicht zu früh aufschichten oder zumindest vorher noch einmal das Material umschichten. Damit haben die Tiere Gelegenheit, sich in Sicherheit zu bringen. Wer diese Tipps beherzigt, kann viele Tiere vor einem unbeabsichtigten und sinnlosen Feuertod retten. Gartenbesitzer können mit Schnittholz und Gestrüpp auch gut Lebensraum und Unterschlupf für Vögel und Kleintiere schaffen. Ein von Brombeeren oder Wildrosen überwucherter Reisighaufen, ein Holzstoß in einem dichten Gebüsch aus heimischen Sträuchern wie Holunder und Weißdorn - mit geringem Aufwand und etwas Phantasie lässt sich so ein Stück Natur zurück in den Garten holen.
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