Solartechnik auf Kläranlagendach

Vogelsberg-Links
Das Linkportal für die Region:
VBlinks

 

Das Gründchen aus der Vogelperspektive

Hier finden Sie Luftbilder von allen Stadtteilen

Merlos_120

Info Magazin <> Monat <> Vorheriger Artikel <> Nächster Artikel

Wallersdorf: Solartechnik auf Kläranlagendach – Interessante Diskussion mit zahlreichen Teilnehmern

WALLERSDORF(r.) Auf reges Interesse stieß die jüngste Sitzung des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt, Vorsitzende Anette Ackermann konnte neben Ausschussmitgliedern auch Ortsvorsteher aus Grebenau, Schwarz und Udenhausen begrüßen, ferner waren Fachleute zum Thema Solartechnik vor Ort, auch der Chef der NABU-Ortsgruppe, FAR Arno Eifert, hatte den Weg zur Kläranlage gefunden.

320Kläranlage0801
Fachleute vor Ort
Mitglieder des Bauausschusses und zahlreiche Zuschauer im Gespräch mit Solartechnikern und Handwerkern
Hintergrund: Die SPD hatte im Oktober vergangenen Jahres einen Antrag im Parlament gestellt, der den Magistrat beauftragte, geeignete Flächen für Solardächer zu finden und wirtschaftliche Berechnungen anzustellen. Gleichzeitig wurde von Seiten des Klärwärters Klaus Döring Klage darüber geführt, der der Klärschlamm im Stapelbehälter „zu nass“ sei und man überlegen solle, ob ein Dach, mit Solartechnik ausgestattet, nicht eine wirtschaftliche Alternative zur bisherigen Handhabung sei. „Wir stehen vor dem Problem, erst mit dem Dekanter den Klärschlammm auf einen bestimmten Wert (Trockensubstanz 18-TS 18) zu trocknen, damit der gelagert und transportiert werden kann“. Wenn es dann längere Zeit regne, würde der Schlamm in dem nicht überdachten Schlammstapelbehälter wieder über den TS-18-Wert steigen und damit Mehrkosten in der Lagerung und dem Transport mit sich bringen.

Auch Bürgermeister Jürgen Ackermann konnte zur Thematik informieren, so habe man bereits vor 10 Jahren intensiv über die Möglichkeiten einer Überdachung des Schlammstapelbehälters im Parlament beraten, dann aber mehrheitlich die damals mit hohen Zuschüssen finanzierbare Baumaßnahme abgelehnt. „Heute könnte sich, über die Solarfinanzierung, eine sinnvolle Ergänzung von Baumaßnahmen und staatlicher Förderung ergeben“. Hierzu legte ein anwesender Solarfachmann genauere Zahlen und Abwicklungsmöglichkeiten dar, die die anwesenden Ausschussmitglieder beeindruckten. Gleichfalls besprochen wurde auch ein Angebot einer heimischen Sägewerksfirma, das sich mit einer kostengünstigen Dachkonstruktion auseinandersetzte.

Vorsitzende Anette Ackermann beurteilte abschließend die fachliche Diskussion als wertvoll für die weitere Arbeit von Parlament und Magistrat: „Wir haben nunmehr ein besseres Bild und können sachgerechte Entscheidungen treffen“.

Nach oben

Seitengestaltung und Redaktion - Heinz-Wilhelm Becker - h-w@hwb58.com

E-Mail-Benachrichtigung: Wenn Sie immer über das Erscheinen der neuesten Ausgabe informiert werden möchten, dann melden Sie sich für unseren E-Mail Service an.

Anregungen, Tipps und Wünsche richten Sie bitte an den Internetredakteur:
(Beachten Sie die Rechtshinweise zur Benutzung dieser Site)
E-Mail: h-w@hwb58.com

Für eine optimale Darstellung der Seite sollten Sie eine Auflösung von mindestens 1024 x 768 Bildpunkten eingestellt haben.

[InfoMagazin] [Landtagswahl] [Januar 2008] [Februar 2008] [März 2008] [April 2008] [Mai 2008] [Juni 2008] [Juli 2008] [August 2008] [September 2008] [Oktober 2008] [November 2008] [Dezember 2008] [Termine] [Jubilare] [Notdienste] [Standesamt] [Fundbüro] [Sachbearbeiter] [Impressum]