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Emilie Güldner feierte 85. Geburtstag in Grebenau
Ins Gasthaus Jöckel in Schwarz hatte Emilie Güldner, geb. Stock ihre Familie und ihre Gäste eingeladen, um gemeinsam ihren 85. Geburtstag zu feiern. Die drei Töchter mit Ehemännern sowie die sechs Enkelkinder - teilweise mit eigenen Familien - hatten es sich genauso wie ihre Geschwister nicht nehmen lassen, diesen besonderen Tag mit der Jubilarin zu verbringen. Die vier Urenkel erfreuten die Jubilarin dabei besonders. Zum Kaffee hatten sich auch noch die Wanderer eingefunden, mit denen Frau Güldner regelmäßig die heimische Natur erkundet.
Bürgermeister Jürgen Ackermann überbrachte mit der Grebenauer Ortsvorsteherin Lotti Frick bereits am Vormittag die Glückwünsche der städtischen Gremien. Die Glück- und Segenswünsche der evangelischen Kirchengemeinde übermittelte Pfarrer Toralf Kretschmer. Gemeinsam ließ man das Leben der Jubilarin Revue passieren. Geboren und aufgewachsen war Frau Güldner mit zwei Geschwistern in Hatterode. Ihre Eltern betrieben eine kleine Landwirtschaft, in der sie häufig mit anfassen musste. Nach Beendigung der Schule half sie bei den Bauern im Dorf, bevor sie im Oktober 1948 Wilhelm Güldner aus Grebenau heiratete. Das junge Ehepaar lebte nun in Grebenau und Frau Güldner arbeitete im Pflanzwald bis die Familie durch die Geburt der Töchter komplettiert wurde. Später arbeitete sie zeitweise auf den Erdbeerfeldern der Fam. Wilhelm und begann, als die Kinder etwas größer waren, eine Tätigkeit als Näherin bei der Fa. Bücking in Grebenau. Hier war sie bis zu ihrem 57. Geburtstag tätig. Dann musste sie ihre Arbeit aufgeben, um ihren Ehemann zu pflegen. Ihr Ehemann hatte nach der Schule eine Schneiderlehre absolviert und arbeitete später bei der Fa. Lippert in Breitenbach bevor er bei der Bahn in Mainz-Bischofsheim beschäftigt wurde. Nur an den Wochenenden konnte er in dieser Zeit nach Hause fahren, um seine Frau und seine Kinder zu sehen. Erst sehr viel später wurde er nach Alsfeld versetzt und musste aus gesundheitlichen Gründen bereits mit 50 Jahren in den Ruhestand eintreten. 1981 verstarb Herr Güldner. Ihren Ruhestand verbringt Frau Güldner mit der Familie ihrer Tochter Gerlinde, die in unmittelbarer Nähe wohnt. Die Jubilarin, die immer gerne gestrickt und genäht hat, versorgt die Familien ihrer Töchter und auch Bekannte noch heute mit selbst gestrickten Handschuhen und Strümpfen. Außerdem arbeitet sie noch gerne im Garten und wandert regelmäßig mit den ehemaligen Bediensteten der Firma SMAT.
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