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Backen der Konfirmanden zum Erntedankfest
Schwarz/Udenhausen (r) Die Backaktionen der Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinden Schwarz und Udenhausen waren ein voller Erfolg und ein schöner Abschluss der Unterrichtseinheit „Natur und Schöpfung“. In Schwarz trafen sich die Konfirmanden in der Backstube der Bäckerei Ruppel, um für das bevorstehende Erntedankfest, das im Rahmen des Backhausfestes gefeiert wurde, 120 kleine Gebäckstücke aus Hefebutterteig zu backen. Der Bäckermeister, dem an dieser Stelle noch einmal herzlich dafür gedankt sei, hatte den Teig schon vorbereitet und portioniert, so dass die Konfirmanden gleich loslegen konnten. Die Konfirmanden aus Udenhausen trafen sich eine Woche später in der Udenhausener Bauernbrotbäckerei, wo sie von Familie Appel und ihren Mitarbeitern freundlich empfangen wurden. Auch ihnen sei, insbesondere für die Spende, noch einmal herzlich gedankt. Der Teig - ein Ciabatta-Teig – war hier ebenfalls schon vorbereitet und portioniert. Für die Konfirmanden galt es die kleinen Teigkugeln mit den Händen in möglichst dünne Teigrollen auszurollen. Anschließend war dann der jeweiligen Phantasie keine Grenze gesetzt und so wurde mit mehr oder weniger großer Fingerfertigkeit gerollt, gedreht, geflochten und geknotet was das Zeug hielt. Es entstanden sehr interessante Gebilde, die es so in den Bäckereien zuvor sicher noch nie zu sehen gegeben hat. Bevor die Kunstwerke in den Öfen verschwanden, mussten sie erst noch gehen. Diese Zeit nutzte Pfarrerin Xenia Mai, um mit den Jugendlichen ihren Einsatz im jeweiligen Erntedankgottesdienst zu besprechen. Als die Erntedankteilchen endlich fertig gebacken waren, wurde das Ergebnis der vorangegangenen Bemühungen von allen gebührend gelobt und bewundert. Lob und Anerkennung ernteten die Konfirmanden auch von den Gottesdienstbesuchern beider Gemeinden. An diese waren die Gebäckstücke nämlich im Erntedankgottesdienst mit der Aufforderung sie mit jemand zu teilen, ausgeteilt worden. Denn wie sagte die Pfarrerin in ihrer Predigt: „Genau wie Freude geschenkt wird, führt Freude zum Schenken. Darum werden wir das, was wir ernten, mehr genießen, wenn wir es mit anderen teilen.“
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