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Schützenverein Schwarz - Königsschießen
Am vergangenen Wochenende entschied sich bei schönstem Wetter, wer in Schwarz zukünftig die Königswürde tragen darf. Der Schützenverein Schwarz 1924 e.V. hatte seine Mitglieder zum Schießen auf den KK-Stand eingeladen, um mit Hilfe von drei Schuss und der Wertung des davon besten, aus der Entfernung von 50m aufgelegt, den Glücklichen oder die Glückliche zu erwählen. Neben dem „Königsschuss“ wurden zwei Gedenkscheiben ausgeschossen. In der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr stand das Schützenhaus offen und es entschied sich, was der bis dahin amtierende Schützenkönig Thomas Rupp bereits im letzten Jahr geschafft hatte. Dieser bereitete in der verbleibenden Zeit die Ankunft „seiner“ Königsfamilie, seiner Vereinskameraden und des Posaunenchores vor, die gegen 18.00 Uhr bei ihm zu Hause erwartet wurden. So geschah es dann auch und nach entsprechender Stärkung und Liedvorträgen des Posaunenchores marschierte die Gruppe los, um von der „Udenhäuser Straße“ in Richtung Schützenhaus zu gelangen. Auf dem Weg dahin legte man einen Zwischenstopp ein, um spontan einer Hochzeitsgesellschaft, die im Ort feierte, zu gratulieren und ein Ständchen darzubieten. All das brachte den Zeitplan aber nicht durcheinander, so dass um 19.30 Uhr fast alle Mitglieder und vermeintlichen „Königskandidaten“ im Schützenhaus versammelt waren, um den Worten des 1. Vorsitzenden Klaus Weitzel zu lauschen, der eine spannende Proklamation versprach. So wurden zuerst die Sieger der Gedenkscheiben bekannt gegeben. Die Hans-Keutzer-Gedenkscheibe wurde von Jörg Rüffer geschossen und die Mathilde-Walter-Gedenkscheibe von Agathe Schalla.
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von links nach rechts: 1. Vors. Klaus Weitzel, Georg Walter, Agathe Schalla, Doris Krug, Ilona Eifert, Wilfried Hornig, Jörg Rüffer |
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Der spannende Teil und damit die Nennung und diesjährige Zusammenstellung der Königsfamilie basierte auf der Grundlage von geschossenen „Neunern“ und „Zehnern“. Mit einer „Neun“ wurde Wilfried Hornig 4. Ritter und stand damit als erstes Mitglied des Hofstaates fest. An seiner Seite steht mit ein wenig mehr Glück im Schießen - Doris Krug als 3. Ritter. Und um die Reihenfolge an dieser Stelle nicht zu durchbrechen folgte nun wieder ein Schützenbruder als derjenige, der die beste Neun des Abends vorweisen konnte. Nicht schlecht staunte die Gesellschaft, dass es sich hierbei um den Ehrenvorsitzenden Georg Walter handelt, der mit seinen 87 Jahren so manchem, zum Teil erheblich jüngerem Konkurrenten, in dieser Hinsicht noch ein Vorbild sein sollte. Als 2. Ritter zog er in den Hofstaat ein – ihm folgte nun der Statistik nach wieder eine Schützenschwester – und so war es auch. Ilona Eifert erwarb sich mit einer „Zehn“ die Würde des 1. Ritter. Nun wurde es spannend und man überlegte, ob das Gesetz der Serie gelten könnte oder nicht. Doch es galt nicht, dafür sollte sich aber ein anderes Gesetz bestätigen, nämlich das, dass man sich auch im nächsten Jahr wieder in der „Udenhäuser Straße“ treffen wird – und zwar bei Agathe Schalla. Sie schoss die beste „Zehn“ - war vom Sieg völlig überrascht und ahnungslos und hatte damit gar nicht gerechnet. So wurde einmal wieder mehr als deutlich, dass gerade deshalb das Königsschießen zum Höhepunkt im Jahr zählt, weil es immer spannend, ehrlich und mit Chancen für jeden Teilnehmer verbunden ist - ob jung oder alt, ob mit Können oder Glück – für jeden ist es immer wieder ein Erlebnis. |