Dreiertreffen zog etliche Besucher an

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UDENHAUSEN: Dreiertreffen zog etliche Besucher an – Superstimmung beim Festplatz – Laternen mit Wappenbeleuchtung

UDENHAUSEN(r.) Höchst zufrieden war Ortsvorsteher Herbert Schäfer am Ende des vier Tage dauernden Dreiertreffens in Udenhausen: „Wir haben an allen Tagen eine Superstimmung gehabt, viele Gäste konnten unser Dorf von der besten Seite kennen lernen“. Seit 45 Jahren herrscht eine Tradition, die zumindest im heimischen Raum selten ist: Namensgleiche Stadteile aus Boppard und Grebenstein besuchen sich alle drei Jahre, Udenhausen richtete in diesem Jahr das Fest aus.

320Dreiertreffen
Laternen mit Wappen: Ortsvorsteher Georg Schützeberg (Grebenstein) Bürgermeister Jürgen Ackermann, Ortsvorsteher Herbert Schäfer, Ortsvorsteher Wilfried Schäfer (Boppard)

War der Discoabend am Freitag mit DJ Specki schon gut besucht, konnten sich die Veranstalter am Samstag Abend über „ein volles Haus“ freuen: Bei herrlichem Sommerwetter eröffneten Ortsvorsteher Herbert Schäfer und Schirmherr Bürgermeister Jürgen Ackermann den Festkommers, dabei begrüßten sie insbesondere die Ortvorsteher Wilfried Schäfer und Georg Schützeberg aus den anderen Udenhausen. Der Grebenauer Bürgermeister machte deutlich, dass die jahrzehntelange Tradition, initiiert vom ehemaligen Bürgermeister Lorenz, auch heute noch ausgezeichnet gelebt werde, er selbst habe 1992 und 2001 an Besuchen in den anderen Gemeinden teilgenommen und dabei die Gastfreundschaft der verschwisterten Dörfer kennen gelernt. Er freue sich, dass so viele Teilnehmer aus den beiden anderen Stadtteilen aus dem Hünsrück und dem Landkreis Kassel in den Vogelsberg gekommen seien, dies zeige, dass das Fest weiterhin großen Anklang finde. Nach Grußworten der befreundeten Ortsvorsteher und musikalischen Beiträgen wurden Gastgeschenke ausgetauscht, Höhepunkt dabei waren drei Laternen, die die Wappen aller Udenhausen aufleuchten lassen. „Wir werden diese Laternen an einem würdigen Platz aufstellen“, so der einmütige Tenor der Festredner.

Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst, der von Pfarrerin Xenia Mai dem Thema entsprechend gehalten wurde. Sie interpretierte in ihrer Predigt einen Liedtext, der die Besucher aus nah und fern nachhaltig beeindruckte. Frühschoppen und Darbietungen der Vereine rundeten den Feiertag ab, während am Montag der Festausklang mit Ludwig den einheimischen Udenhäusern vorbehalten war. Fazit von Herbert Schäfer: „Eine gelungene Veranstaltung, die den Zusammenhalt unseres Dorfes gestärkt hat“.

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