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Erika Schmidt soll geehrt werden – Magistrat prüft Erleichterungen bei Hundesteuer –Kindergarten hat ZIVI-Stelle
Auch in den Ferien tagt das oberste Verwaltungsorgan im Gründchen, Bürgermeister Jürgen Ackermann konnte alle Stadträte im Sitzungssaal begrüßen. Gleich zu Beginn erfolgte, wie auch bei den übrigen Tagesordnungspunkten, ein einstimmiger Beschluss: Die Verleihung der Anerkennungsurkunde für besonderes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich soll Erika Schmidt aus Grebenau erhalten. Diese sei bereits mehrfach vorgeschlagen worden, insbesondere ihr Engagement für das DRK-Gründchen über Jahrzehnte hinweg zeige eine deutliche Indikation für eine Ehrung auf, so der Grebenauer Bürgermeister gegenüber seinen Kolleginnen und Kollegen. Der zuständigen Sozialministerin Silke Lautenschläger werde man den Vorschlag bis September unterbreiten.
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KIGA Tabaluga ist als Zivildienststelle anerkannt |
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Um die Ermäßigung der Hundesteuer in besonderen Fällen ging es beim nächsten Tagesordnungspunkt, der Verband Hesssicher Hundeschulen hatte sich an Bürgermeister Jürgen Ackermann gewandt, um Hunde mit abgelegter Familienbegleithundeprüfung die Steuer zu ermäßigen bzw. diese ganz zu erlassen. Begründet werde dies damit, dass nach der abgelegten Prüfung sich in der Öffentlichkeit bewusste Hundeführer und gut ausgebildete Hunde bewegen und das Image des Hundes verbessert wird. „Wir bitten den Magistrat, unseren Antrag zu prüfen und eine ermäßigte Hundesteuer für engagierte Hundebesitzer vorzunehmen“. Der Grebenauer Rathauschef wurde nach kurzer Diskussion gebeten, sich mit den zuständigen Ausschüssen in Verbindung zu setzen, nach der Sommerpause wolle man das Thema, evtl. durch Satzungsänderung, aufgreifen.
Am Abschlussprogramm kommunaler Altlastenbeseitigung werde man nicht teilnehmen, auch die Verlängerung bis Ende September ändere nichts an der Haltung der städtischen Gremien. Bekanntlich hatte das zuständige Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz staatliche Mittel für die Untersuchung altlastengefährdeter Flächen in Aussicht gestellt. „Hierfür ist im Gründchen derzeit kein Handlungsbedarf gegeben“, legte Ackermann die Haltung des Magistrats dar.
Abschließend teilte der Grebenauer Bürgermeister noch mit, dass nunmehr der Kindergarten „Tabaluga“ als Zivildienststelle zugelassen sei, die Anerkennung als Beschäftigungsstelle des Zivildienstes (ZDS) durch das Bundesamt für den Zivildienst sei vorgenommen worden. Damit könne man interessierten jungen Männern eine Möglichkeit geben, im heimischen Raum ihren Zivildienst zu absolvieren. |