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„Großer Bahnhof“ für Emil Schweigert – Senioren verabschieden ihren Vorsitzenden – Grillfeier am Schwarzenbachteich
Das hatte der „Mann mit dem Hut“ nicht erwartet: Über 70 Teilnehmer, eine Sängergruppe aus Vadenrod, Bürgermeister, Ortsvorsteher, alles, was Beine hatte war zur Grillhütte am Schwarzenbach gekommen, um bei der Verabschiedung des langjährigen Seniorenbetreuers dabei zu sein.
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Seniorenbetreuer Emil Schweigert (4.v.l) mit Bürgermeister Jürgen Ackermann (3.v.l.) sowie den Sängern aus Grebenau und Vadenrod |
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Zum Auftakt begrüßte seine Nachfolgerin Hilde Wettlaufer die Besucher und drückte ihre Freude über die große Teilnahme aus. Mit Ortsvorsteherin Lotti Frick und dem neu gegründeten Seniorenchor Grebenau unter Begleitung von Herrn Ruhl wurden Lieder intoniert, die das Wirken des Jubilars in Reimform würdigten. Ein von Lotti Frick gemaltes Bild des Schwarzenbachteiches sowie weitere Lieder beendeten den schönen Auftakt im Freizeitgelände Grebenaus. Nunmehr war es an Bürgermeister Jürgen Ackermann, das 15-jährige Wirken des langjährigen Seniorenbetreuers Revue passieren zu lassen. „Ich kann mich noch gut an das Jahr 1992 erinnern, als ich Dich fragte, ob Du einen Seniorenclub in Grebenau aufbauen möchtest“. Aus dieser Frage wurde eine Zusage und bis heute sei die Seniorenarbeit im Gründchen vorbildlich. Dabei sei das Engagement des heute 77-jährigen Rentners nicht nur auf die Arbeit mit den Senioren beschränkt gewesen, er brachte sich selbst das Tennisspielen bei, machte den Trainerschein und stellte sein Wissen den Jugendlichen aus dem Gründchen zur Verfügung. Im Laufe der Jahre seien die Anforderungen und Wünsche im Seniorenclub gewachsen, die Fahrten wurden länger, die Ziele weiter, es bedurfte großer Anstrengungen, alles zu organisieren. All dies habe der Jubilar glänzend gelöst, mit Hilfe seiner Ehefrau Anneliese, die ihm auch bei einem gesundheitlichen Rückschlag zur Seite gestanden habe, sei alles bestens erledigt worden.
Mit Gesangseinlagen der Vadenröder Sänger ging der „offizielle Teil“ zu Ende, Emil Schweigert dankte für die vielen lobenden Worte. „Wenn ich von den 15 Jahren, die ich für Euch gewirkt habe, 5 Minuten für jedes Jahr rede, wird es dunkel, bis ich fertig bin“. Die Heiterkeit und innere Gelassenheit sei es gewesen, die ihn zu der langjährigen Tätigkeit befähigt habe. Hüttenwirt Bernd Meier sorgte nunmehr am Grill für das leibliche Wohl, die Seniorinnen und Senioren blieben noch lange mit ihrem ehemaligen Vorsitzenden zusammen. |