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50 Jahre lang alle Höhen und Tiefen gemeinsam bewältigt
Im Kreise ihrer Familie, darunter drei Kinder und neun Enkelkinder, feierten Helmut und Erika Schmidt geb. Wagner in Grebenau das besondere Fest der Goldenen Hochzeit. Eine feierliche Andacht, die von Pfarrer Kretschmer gestaltet wurde, erinnerte an die kirchliche Trauung vor 50 Jahren. Bürgermeister Jürgen Ackermann und Ortsvorsteherin Lotti Frick überbrachten die Glückwünsche der städtischen Gremien und bedankten sich beim Jubelpaar für die vielen ehrenamtlichen Einsätze bei Kindergartenfesten und gemeinnützungen Veranstaltungen. Als die gebürtige Eifaerin auf der Schwärzer Kirmes den jungen Mann aus Grebenau kennen lernte, ahnte sie noch nicht, dass sie gemeinsam durchs Leben gehen sollten. In den folgenden Jahren hatte Helmut Schmidt, der im elterlichen Spengler- und Installateurbetrieb arbeitete, insbesondere durch den Eifaer Schulbau immer wieder in Eifa, auch mit dem dortigen Bürgermeister, dem Vater von Erika Wagner, zu tun und die beiden lernten sich näher kennen. Im Juli 1957 gaben sie sich in Grebenau das Jawort. Die folgenden Jahrzehnte wurden für das junge Paar sehr arbeitsintensiv und manchmal sehr hart. Hatte doch der junge Mann - bedingt durch eine schwere Kriegsverletzung seines Vaters - schon sehr früh im elterlichen Betrieb mitanfassen und immer mehr Verantwortung übernehmen müssen. Seine junge Frau führte den Haushalt und half in der Firma, insbesondere in der Kohlenhandlung, mit. Doch gemeinsam schaffte es die junge Familie, die durch die Geburt von zwei Söhnen und einer Tochter komplettiert wurde, alle Höhen und Tiefen zu meistern. Im Jahr 1963 legte Helmut Schmidt in Stuttgart seine Meisterprüfung ab und baute den Betrieb weiter aus. Im Jahr 2000 übergab er die Firma an seinen Sohn Lothar, der das betriebliche Spektrum noch durch die Sparte Heizungseinbau erweiterte. Trotz der vielen Arbeit waren die beiden jedoch immer da, wenn es in der Gemeinde galt mitanzufassen. Im DRK Gründchen engagierten sie sich seit der Gründung im Jahr 1964. Im Kirchenchor sangen beide solange der Chor bestand -von 1962 bis 1994 - aktiv mit. So kamen auch die ehemaligen Sänger und Sängerinnen, darunter Pfarrer i.R. Möller, um mit den beiden dieses besondere Fest zu begehen. Auch die Nachbarn ließen es sich nicht nehmen, dem Jubelpaar zu gratulieren und gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen. Im Namen des DRK Gründchen dankte der Vorsitzende Klaus Krug den beiden für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement. Abgerundet wurde die Feier durch das gelungen vorgetragene Ständchen des Grebenauer Posaunenchores.
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