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2006 hervorragender Jahresabschluss – Alle Zuschussmöglichkeiten genutzt
Zur Vorbereitung der Jahresrechnung 2006 legte Bürgermeister Jürgen Ackermann in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die Abschlusszahlen des Vorjahres dar, über- und außerplanmäßige Ausgaben waren Grundlage der Besprechung. Vorsitzender Walter Theis konnte im FFW-Gerätehaus Udenhausen neben den Mitgliedern auch Stadtverordnetenvorsteher Herbert Appel begrüßen.
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Dank hoher staatlicher Zuschüsse kostengünstig abgewickelt – Die Industriestraße in Grebenau (Einweihung mit Ausschussmitgliedern) |
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Im Verwaltungshaushalt, so der Grebenauer Bürgermeister, habe man Mehrausgaben von rund 55.000 € zu verkraften, im Vermögenshaushalt seien noch gut 40.000 € zur Genehmigung oder zur Kenntnis zu geben. Bereits am 20. März hatte der Magistrat einstimmig die Mehrausgaben gebilligt, wohl auch unter dem Gesichtspunkt, dass der Jahresabschluss „in der heutigen Zeit als hervorragend bezeichnet werden kann“. Die Personalkosten lägen mit knapp 40.000 € unter den Haushaltsansätzen, ein Sollüberschuss von ca. 95.000 € sei „erwirtschaftet“ worden. „Damit haben wir es seit 1991 geschafft, nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, sondern auch am Ende des Jahres 2006 mit den tatsächlichen Zahlen bestätigt zu werden.
Für Bürgermeister Jürgen Ackermann ist das Ergebnis der Jahresrechnung eine Bestätigung des jahrelangen Konsolidierungskurses im Gründchen, aber auch die konsequente Ausnutzung aller Zuschussmöglichkeiten in der EU, im Bund und auf Länderebene. „Sieht man links und rechts von uns zu anderen Gemeinden, hört man immer von Konsolidierungskonzepten, Abbau der Infrastruktur oder unausgeglichenen Haushalten“. In Grebenau dagegen könne man erfreut zur Kenntnis nehmen, dass die Schulden in den vergangenen 17 Jahren von 4 auf 2 Mio. € halbiert worden seien, „dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit kommunaler Parlamente und bedeutet, dass die nachfolgende Generation im Gründchen ihre Zukunftschancen wahrt“. Die Ausschussmitglieder wollen die Zahlen in den Fraktionen beraten, Stadtverordnetenvorsteher Herbert Appel werde den Tagesordnungspunkt in die Sitzung am 20. August mit aufnehmen. „Bis dahin dürften alle Fraktionen das Zahlenwerk in Ruhe studiert haben“. |