Wohnmobile auf den Festplatz

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Grebenau: Wohnmobile auf den Festplatz – einstimmiger Beschluss im HFA – auch 2006 hervorragender Jahresabschluss

GREBENAU(R.) Die Standortfrage für Wohnmobile scheint gelöst, am Mittwoch Abend stimmten die 5 Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses unter Leitung von Vorsitzenden Walter Theis einstimmig für den Festplatz vor der Stadtverwaltung, Bürgermeister Jürgen Ackermann sagte seine Unterstützung mit Bauhof und verwaltungstechnischer Umsetzung zu.

320Amtmannhaus
Parken in schöner Umgebung – das Amtmannhaus liegt in unmittelbarer Nähe des geplanten Stellplatzes für Wohnmobile

Vorausgegangen war ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 30. Mai, wonach auf Antrag der FWG ein Stellplatz für Wohnmobile eingerichtet werde. Zwischenzeitlich hatten sich der Bauausschuss, der Wirtschafts- und Technologieausschuss und schließlich der HFA mit der Problematik beschäftigt, verschiedene Standorte diskutiert und letztlich den Festplatz vor dem Rathaus als geeignet gesehen. Nach Auskunft von Bürgermeister Jürgen Ackermann gegenüber unserer Zeitung biete der Platz unter des Gesichtspunkt kostengünstiger Umsetzung alle Voraussetzungen, Ver- und Entsorgung könne man leicht mit dem Bauhof lösen, die mehre 10.000 € teueren Alternativen mit Platzbefestigung, Münzautomaten und ähnlichen baulichen Veränderungen seien verworfen worden. Nunmehr gelte es, mit Hilfe der Verwaltung die Akquirierung in Fachzeitschriften und dem Internet voranzutreiben und eine schlüssige Beschilderung in den Zufahrtsstraßen vorzunehmen. Auch das Problem der Festplatzbelegung könne nach Auskunft des Grebenauer Rathauschefs leicht gelöst werden: „Als Ausweichplatz ist das Sportgelände in Schwarz gleichfalls geeignet“.

Zur Vorbereitung der Jahresrechnung 2006 legte anschließend der Verwaltungschef die Abschlusszahlen des Vorjahres dar, über- und außerplanmäßige Ausgaben waren Grundlage der Besprechung im HFA. Im Verwaltungshaushalt habe man Mehrausgaben von rund 55.000 € zu verkraften, im Vermögenshaushalt seien noch gut 40.000 € zur Genehmigung oder zur Kenntnis zu geben. Bereits am 20. März hatte der Magistrat einstimmig die Mehrausgaben gebilligt, wohl auch unter dem Gesichtspunkt, dass der Jahresabschluss „in der heutigen Zeit als hervorragend bezeichnet werden kann“. Die Personalkosten lägen mit knapp 40.000 € unter den Haushaltsansätzen, ein Sollüberschuss von ca. 95.000 € sei „erwirtschaftet worden. „Damit haben wir es seit 1991 geschafft, nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, sondern auch am Ende des Jahres 2006 mit den tatsächlichen Zahlen bestätigt zu werden.

Für Bürgermeister Jürgen Ackermann ist das Ergebnis der Jahresrechnung eine Bestätigung des jahrelangen Konsolidierungskurses im Gründchen. „Sieht man links und rechts von uns zu anderen Gemeinden, hört man immer von Konsolidierungskonzepten, Abbau der Infrastruktur oder unausgeglichenen Haushalten“. In Grebenau dagegen könne man erfreut zur Kenntnis nehmen, dass die Schulden in den vergangen 17 Jahren von 4 auf 2 Mio. € halbiert worden seien, „dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit kommunaler Parlamente und bedeutet, dass die nachfolgende Generation im Gründchen ihre Zukunftschancen wahrt“. Die Ausschussmitglieder wollen die Zahlen in den Fraktionen beraten, Stadtverordnetenvorsteher Herbert Appel werde den Tagesordnungspunkt in die Sitzung am 20. August mit aufnehmen. „Bis dahin dürften alle Fraktionen das Zahlenwerk in Ruhe studiert haben“.

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