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Suche nach Stellplätzen für Wohnwagen gestaltet sich schwierig – Zwischenbericht des Bürgermeisters – Hohe Kosten?
„Die Suche nach einem Stellplatz für Wohnmobile gestaltet sich schwierig“, diese grundsätzliche Aussage machte Grebenaus Bürgermeister Jürgen Ackerman vor Mitgliedern des Bauausschusses sowie Stadträten und Zuhörern am vorletzten Wochenende. Hintergrund ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30. Mai, in dem auf Antrag der FWG-Fraktion das Parlament beschlossen hatte, „dass im Gründchen ein Stellplatz für Wohnmobilnutzer eingerichtet wird. Insbesondere soll der Platz die notwendigen Infrastruktureinrichtungen (Ver- und Entsorgung) aufweisen“. Da sowohl bauliche als auch finanzielle Fragen noch zu klären waren, hatte man den Antrag zwar einstimmig angenommen, aber nochmals in alle Ausschüsse verwiesen.
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Wie in Alsfeld – so könnte es am Schwarzenbach künftig aussehen |
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So war es nun an dem Grebenauer Rathauschef, einen Zwischenbericht über die bisher ermittelten Möglichkeiten zu geben. „Wir haben zwar genügend Fläche, die in Frage kommt, aber mit der Ver- und Entsorgung gibt es Probleme.“ Da wäre natürlich der Parkplatz am Schwarzenbachteich prädestiniert für einen solchen Stellplatz, die Entwässerung sei aber nicht gesichert. Unter touristischen Gesichtspunkten müsse man eigentlich an dieser Stelle festhalten, weil durch den Teich und die im Sommer bewirtschaftete Hütte gute Aussichten für die Annahme durch die Wohnmobilnutzer bestehe.
An anderen Stellen, beispielsweise dem Festplatz vor der Johanniterhalle, lägen alle Voraussetzungen vor, „dies hat aber touristisch keinen besonderen Stellenwert“. Darüber hinaus sind auch die Kosten des Projektes noch zu diskutieren und die Finanzierung sicherzustellen. Von Vorteil wäre, wie am Beispiel der Stadt Alsfeld ersichtlich, eine befestigte Fläche, bei der auch über Münzgeräte die Benutzung leicht gemacht ist. „Hierbei gehen aber leicht 10.000 bis 30.000 € an Vorinvestitionen drauf“, machte Ackermann die finanzielle Situation deutlich. Zumindest der Haupt- und Finanzausschuss habe sich in dieser Angelegenheit nochmals zu beraten, auch ein Nachtragshaushalt müsse die Summe entsprechend einstellen. Bis dahin will Ackermann weitere Informationen zum Thema besorgen und auch alternative Stellplätze präsentieren: „Die Idee ist gut, wir sollten versuchen, sie kostengünstig umzusetzen“. |