Interkommunale Zusammenarbeit

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Herbstein: „Geld für Tierbetreuung reicht nicht aus“ – Bürgermeister im Gespräch mit Tierschutzvereinen
– Diskussion zur interkommunalen Zusammenarbeit


HERBSTEIN(r.) Gleich der erste Tagesordnungspunkt sorgte bei dem 13 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die zu ihrer jüngsten Arbeitskreistagung auf Einladung von Vorsitzenden Jürgen Ackermann (Grebenau) in das Landhotel „Weißmüller“ nach Herbstein gekommen waren, für reichlich Diskussion:  Lucie Waschkewitz, Vorstandsmitglied des Alsfelder Tierschutzvereins, war mit ihren Lauterbacher Vereinsvertreterinnen, Tanja Kurtz und Karin Kimpel, angereist, um den Rathauschefs gleich zu Beginn deutlich zu machen: „Wir kommen mit unseren Beträgen nicht mehr hin“. Engagiert traten die Tierschutzrepräsentanten dafür ein, dass die seit Jahren vereinbarten pauschalen Vergütungen für

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Bürgermeister Jürgen Ackermann im Gespräch mit Vertreterinnen der Tierschutzvereine

Tierfunde angehoben würden. Dabei machten sie auch deutlich, dass es zwischen den Altkreisen Alsfeld und Lauterbach sowohl monetäre als auch organisatorische Unterschiede gibt. In der angeregten Diskussion, bei der sich auch der Gastgeber, Bürgermeister Bernhard Ziegler sowie sein Mücker Kollege Matthias Weitzel rege beteiligten, wurde gegen Ende deutlich: Es soll von beiden Tierschutzvereinen eine Darstellung der Kosten und der Erstattungsbeträge an den Sprecher der Bürgermeister gesandt werden, danach werde man in einer weiteren Sitzung zu einem Ergebnis kommen.

Anschließend hatte Bürgermeisterin Susanne Schaab-Madeisky (Schotten) das Wort, sie stellte die Eignungsvoraussetzungen für Bauleistungen nach der VOB zur Diskussion, nach Beiträgen ihrer Kollegen Hans-Jürgen Schäfer (Schlitz) und Jürgen Adam (Schwalmtal) konnte eine einvernehmliche Handhabung getroffen werden. Auch die interkommunale Zusammenarbeit beschäftigte die Bürgermeister, Dr. Birgit Richtberg aus Romrod referierte zusammen mit ihren Antriftaler und Feldataler Kollegen Johannes Averdung und Uwe Offhaus über die bisherigen Fortschritte zu dem Themen DOPPIK, Stadtumbau West und kommunaler Verwaltungsvereinfachung. Sowohl Bürgermeister Heiko Stock (Lautertal) als auch Manfred Dickel (Wartenberg) brachten ihre Erfahrungen mit anderen Kommunen ein. Prinzipiell sei man jedoch durch übergeordnete Bestimmungen (Landes- und Bundesgesetze) derzeit noch weitgehend in der interkommunalen Zusammenarbeit eingeschränkt. Nach Mitteilungen aus den Rechts- und Umweltausschüssen des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (Jürgen Ackermann, Grebenau und Bernhard Ziegler, Herbstein) endete die umfangreiche und informative Sitzung.

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