Straße „Am Hang“ im Sofortprogramm

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Eulersdorf: Straße „Am Hang“ im Sofortprogramm – 120.000 € von der Landestreuhandstelle – Baubeginn im Herbst

EULERSDORF(r.) Eine gute Nachricht hat Bürgermeister Jürgen Ackermann mit der Dienstpost am vergangenen Dienstag erhalten: „Der hessische Minister für Umwelt wird Ihnen voraussichtlich 117.930 € für die Kanalerneuerung im Stadtteil Eulersdorf (Am Hang) bereitstellen“. Hintergrund dieser „Finanzspritze“ aus dem Umweltministerium ist die so genannte Eigenkontrollverordnung (EKVO), die landesweit den Austausch von schadhaften Kanälen vorsieht und dafür kreditfinanzierte Mittel ab dem nächsten Jahr ausschüttet. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatte der Grebenauer Rathauschef mit Ortsvorsteher Erhard Spohr die Situation vor Ort besprochen: „Der damalige Hinweis war, dass die zahlreichen Schäden in der Straßendecke bis zur letzten Kanalhaltung vor dem Abzweig in den Feldweg mit behoben werden, allerdings: „Die Kosten können über das landesweite Sofortprogramm nicht vollständig abgedeckt werden“. So habe der Magistrat der Ingenieurgemeinschaft Müller, Schöneck, einen Planungsauftrag erteilt, der die Kanalisation mit 225.000 € beziffert, von denen nach Abzug der Hausanschlüsse und Deckenarbeiten immer noch 130.000 € den städtischen Haushalt belasten.

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Ortsvorsteher Erhard Spohr und der Grebenauer Bürgermeister sind sich nach der Ortsbesichtigung einig: Die Straße wird nach der Bauphase vollkommen erneuert sein.

Die Wasserversorgung liege bei 40.000 €, in der Finanzierung habe man 120.000 € angemeldet, damit, so Ackermann, „werde ein Großteil noch immer aus dem Haushalt zu finanzieren sein“. Vorgezogen werde die Maßnahme, weil man im Rahmen der EKVO Untersuchungen vorgenommen und gravierende Schäden festgestellt habe. Deshalb werde man einen vorzeitigen Baubeginn für Herbst dieses Jahres beantragen, das Ingenieurbüro sei beauftragt, entsprechende Leistungsverzeichnisse für Ausschreibungen zu fertigen. Hierbei wolle man auch einen weiteren Wunsch des Ortsbeirates berücksichtigen, das Fremdwasser oberhalb des Ortes abzufangen, ein entsprechendes Los werde in das Leistungsverzeichnis aufgenommen.

Bürgermeister Jürgen Ackermann hat dabei auch eine beruhigende Nachricht für die Anlieger: „Da Gehsteige wegen der beengten Verhältnisse nicht hergestellt werden, können dafür notwendigerweise auch keine Beiträge erhoben werden“. Hinsichtlich der Darlehensmodalitäten will sich Ackermann mit dem Magistrat in der nächsten Sitzung beraten. Nach den Vorgaben des Landes bietet die Landestreuhandstelle Hessen ein Darlehen an, das in den Jahren 2010 bis 2019 mit gleich bleibenden Raten zu tilgen ist. Die Verzinsung werde voraussichtlich am 11. Juni festgeschrieben. Dabei seien die von der Stadt Grebenau zu tragenden Belastungen aus Zins und Tilgung ab 2010 vergleichsweise hoch und nähmen bis zum Dezember 2019 dem Ende der Tilgung – kontinuierlich von Jahr zu Jahr ab.

Ackermann, der auch gleichzeitig Kämmerer seiner kleinen Stadt ist, geht davon aus, dass wohl der Wunsch bestehe, in den kommunalen Haushalten die Belastungen aus der Darlehensaufnahme in möglichst gleichmäßiger Höhe darzustellen und gleichzeitig die Belastungen - entsprechend der zu erwartenden Nutzungsdauer der Anlagen – auf einen längeren Zeitraum zu verteilen. „Das derzeit als günstig eingeschätzte Zinsniveau kann dann für die Dauer von 20 Jahren gesichert werden“.

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