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Grebenau: Jagdgenossenschaft investiert in Feldwege – Wildkatze gesichtet – Ehrung für Ernst Zimmer
GREBENAU(r.) „Es war nicht das Superjahr“, mit diesem Satz beschrieb Ingo Mekus, Jagdpächter der Genossenschaft, das abgelaufene Jahr, „aber wir haben sogar eine Wildkatze im Revier gesehen“. Vor diesem eindrucksvollen Bericht konnte Jagdvorsteher Ernst Zimmer jedoch zunächst 30 Teilnehmer im Gasthaus „Reidt“ begrüßen, darunter Bürgermeister Jürgen Ackermann mit Ehefrau Anette und Forstamtmann Jürgen Braun vom Hessenforst. Nach dem Jahresbericht des Vorsitzenden verlas Schriftführer Harald Weppler das Jahresprotokoll, im Anschluss an den Kassenbericht von Alfred Schwarz wurde auf Antrag von Horst Schuchardt der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.
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(vorne): Jagdvorsteher Ernst Zimmer, Bürgermeister Jürgen Ackermann mit Ehefrau Anette, (hinten): Schriftführer Harald Weppler, Jagdpächter Ingo Mekus, Forstamtmann Jürgen Braun |
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Bürgermeister Jürgen Ackermann, der im Laufe des Abends zum Kassenprüfer nach gewählt wurde, machte in seinem Grußwort deutlich, dass der Magistrat mit der Jagdgenossenschaft seit Jahren gut zusammenarbeite. „Wir haben ein Klima des vertrauensvollen Miteinanders geschaffen, bei dem nahezu keinerlei Reibungspunkte entstehen.“ Als Beispiel nannte er die Verbesserung des Hegholzweges sowie die Asphaltierung von Feldwegen oberhalb Grebenaus. Hierdurch werde die Infrastruktur kostengünstig Jahr für Jahr verbessert. Der Rathauschef nutzte aber auch die Gelegenheit, Jagdvorsteher Ernst Zimmer für seinen jahrzehntelangen Einsatz zu danken. „Ich weiß, dass ein Generationenwechsel ansteht, deshalb möchte ich Dank für den ehrenamtlichen Einsatz sagen“. Er überreichte dem Jagdvorsteher die Gründchen-CD, auf der sich die Jagdgenossenschaft mehrfach wieder finde.
FA (Forstamtmann) Jürgen Braun überbrachte die Grüße von Hessenforst, die Auswirkungen von Kyrill seien noch lange nicht beseitigt, hierfür bitte er, auch wegen der geringen Personaldecke, um Verständnis. Einstimmig beschloss die Versammlung, nachdem sie sich mit Essen und Trinken gestärkt hatte, den Jagdpachterlös erneut in die Feldwege zu investieren, auch die anteile Beschaffung eines Mulchgerätes, Mitfinanzierung von Eulersdorf und Wallersdorf vorausgesetzt und eines Weidezaungerätes werde man anstreben. Es oblag Jagdgenosse Ernst Hölscher, einen weiteren wichtigen Antrag zu stellen, der gleichfalls einstimmig angenommen wurde: „Wir könnten mal wieder ein Grillfest durchführen“. |