Mehrgenerationenhaus

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Grebenau: Bauausschuss besichtigt Mehrgenerationenhaus - Kulturscheune in Wehrda hat Modellcharakter

GREBENAU/WEHRDA(r.) Freundlich empfangen wurden die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt unter Leitung von Vorsitzender Anette Ackermann am vergangenen Mittwoch in Haunetal-Wehrda, Grund für die Reise in den Nachbarkreis war ein Beschluss des Stadtparlamentes, die Möglichkeiten für die Schaffung eines Mehrgenerationenhauses (MGH) zu prüfen. Vorstandsvorsitzender Jürgen Klähn begrüßte zusammen mit seiner gleichfalls im Verein „Lange Wiese 1983“ tätigen Frau die Delegation und zeigte die aus mehreren Häusern bestehende Einrichtung.

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Vor dem Dorfladen: Fraktionsvorsitzender Helmut Ihm, Vorsitzende Anette Ackermann, Ernst Zimmer, Gerhard Agel, Fraktionsvorsitzender Rudolf Dippel, Stadträtin Renate Herrmann, Ernst Hölscher

Dabei machte der Gastgeber auch Bürgermeister Jürgen Ackermann deutlich, dass man in Wehrda seit über zwanzig Jahren sich der Kultur verschrieben habe. Im Rahmen der Dorferneuerung sei die Kulturscheune Lange Wiese entstanden, gleichfalls ein Dorfladen mit „Dritte Welt Thematik“, nach guten Anfängen mit 30 Wochenendveranstaltungen habe man sich dem Projekt MGH gewidmet. „Es gibt im ländlichen Raum soviel fähige Leute“, machte Jürgen Klähn seinen Besuchern klar, „deshalb bewarben wir uns in Berlin und haben es in letzter Minute auch geschafft“. Seither gebe es auf 5 Jahre befristete Zuschüsse von 40.000 € jährlich, die in verschiedenen Projekten sich wieder fänden, „es gibt das Café Lange Wiese, den Dorfladen, Haunetal online und viele andere vorzeigbare Umsetzungen der vom Bund vorgeschriebenen Mindestkriterien. Besonders erfolgreich sei die Kooperation mit der nahe gelegenen Hermann-Lietz-Schule, die Besucher konnten sich im Café davon überzeugen, wie Schülerinnen und Schüler selbständig einen Betrieb wirtschaftlich führten. Auch wenn die ehrenamtliche Arbeit immer wieder „angeschoben und eingefordert“ werden müsse, habe man weitere Ziele, ein Bürgerstift in Zusammenarbeit mit den Entscheidern in Haunetal sei eine weitere Vision beim Projekt Mehrgenerationenhaus.

Vorsitzende Anette Ackermann dankte nach der gut einstündigen Führung dem Vorsitzenden und erklärte ihren Kollegen, dass man die sieben Mindestkriterien für die Förderung nunmehr zu prüfen und dem Parlament vorzutragen habe.

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