KFZ-Service wird nicht angenommen

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Grebenau: KFZ-Service wird nicht angenommen – Keine Nachfrage im Rathaus – Ende April erfolgt Einstellung

GREBENAU/r.) Was als kundenfreundliches Angebot durch das Stadtparlament im August vergangenen Jahres in Gang gesetzt wurde, ist nach einem halben Jahr der Erprobung eher gescheitert: Die KFZ-Anmeldungen über das Rathaus der Stadt Grebenau werden faktisch nicht angenommen. Nach einer Auswertung des ersten Vierteljahres 2007 kommt Bürgermeister Jürgen Ackermann zu einem ernüchternden Ergebnis: „Ein Bürger hat bis Ende März von dem Service Gebrauch gemacht“.

320KFZ-Anmeldungen
Keine KFZ- Anmeldungen mehr im Rathaus - Die Fahrzeughalter suchen andere Dienststellen auf

Zu Beginn der Aktion im Herbst 2006 waren es immerhin 4 Kunden gewesen, die über einen „Mittelsmann“ ihre An- und Ummeldungen in Grebenau vornehmen ließen. Da der Ablauf aber recht umständlich und darüber hinaus auch noch teuerer als bei den KFZ-Stellen in Lauterbach oder Alsfeld ist, seien die Bürger wohl wieder auf die ursprünglichen Dienststellen im Kreis zurück gekommen. Die Einrichtung einer eigenen KFZ-Stelle habe man aus personellen und finanziellen Gründen nicht umgesetzt, ein diesbezüglicher Auftrag durch die Stadtverordnetenversammlung sei auch nicht gegeben worden. Der Kompromiss, den Ablauf über einen Vertragspartner zu organisieren, bringe die PKW-Besitzer allerdings zu der Überlegung, gleich die zuständige KFZ-Stelle aufzusuchen. „Wir schätzen die An- und Ummeldungen im vergangen Jahr auf 300 Fälle, daran kann man erkennen, wie wenig der Service in der Verwaltung genutzt wird.“

Das Parlament hatte im Juni 2006 einstimmig die Modifizierung beschlossen, allerdings eine halbjährige Befristung „eingebaut“. „Diese Frist ist seit Februar abgelaufen, sodass der Service Ende April eingestellt wird“, stellte Bürgermeister Jürgen Ackermann zusammenfassend fest.

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