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Wallersdorf wartet auf Ortsdurchfahrt – Dorferneuerung erst später diskutieren
Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Gaststätte Fietzke in Wallersdorf anlässlich der am 23.03. stattgefundenen Sitzung des Ortsbeirates, wobei zwei Punkte des Tagesordnung wohl das besondere Interesse der Bürgerinnen und Bürger weckte: Zunächst einmal wurde der Punkt „Ortsdurchfahrt“ behandelt, bei dem Bürgermeister Jürgen Ackermann ein Gespräch mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Schotten darlegte, aus dem hervorgeht, dass die Ortsdurchfahrt Wallersdorf im Jahre 2008 geplant und zwei Jahre später, im Jahr 2010, saniert und umgebaut werden soll. Ortsvorsteher Gerd-Dieter Kaiser nutzte die Diskussion, um in diesem Zusammenhang zurückzublicken und sich bei dem damaligen Ortsvorsteher Emil Ochs zu bedanken, der bereits 1995 erstmals die Initiative ergriff und einen entsprechenden Beschluss in die Wege leitete.
Ein anderer Punkt der Tagesordnung, der großes Interesse hervorrief, war die Beantragung der Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm durch Helmut Ihm, der den Antrag noch einmal mündlich erläuterte. Mit der Aufnahme in diese Maßnahme und der Dorferneuerung ließen sich sowohl öffentliche als auch private Baumaßnahmen verwirklichen. Der Antrag wurde jedoch in dieser Sitzung abgelehnt, da sich die Mehrheit des Ortsbeirates entschloss, im Herbst 2007 in einer noch einzuberufenden Bürgerversammlung über das Thema zu informieren und auch Bürgermeister Jürgen Ackermann betonte auf Nachfrage, dass keine Fristversäumnis zu befürchten ist. Während Bernd Emmerich deutlich machte, dass der Ortsbeirat für eine Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm ist, dass aber auch Informationsbedarf bestehe, ergänzte Ortsvorsteher Gerd-Dieter Kaiser, dass er in einem Telefonat mit der zuständigen Stelle die Auskunft erhielt, dass sich die Richtlinien für das Programm demnächst ändern und man noch abwarten sollte.
In der weiteren Tagesordnung wurden einige Termine und Anliegen, wie der zu streichende Giebel des Dorfgemeinschaftshauses oder die Beseitigung von Schlaglöchern in der Fahrbahn behandelt und an die Stadtverwaltung und deren Bauhof herangetragen.
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