|
Grebenau: 100 Jahre Firma Schmidt & Co – Betriebsjubiläum in der Johanniterhalle – 120 Gäste
GREBENAU(r.) Lothar Schmidt hatte eingeladen – und alle kamen: Landrat Rudolf Marx mit Gattin, der stellv. Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, Bürgermeister Jürgen Ackermann mit Ehefrau Anette und Assessor Erwin Mönnig als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, sie bildeten das Rednercorps für die 120 Gäste in der Johanniterhalle, auch außerhalb auf dem Amthofgelände waren Infostände und Events für die kleineren Gäste aufgebaut.
„Zukunft braucht Herkunft“, so legte der Gastgeber zu Beginn seiner Rede die Haltung des Familienbetriebes dar, es diene als Überschrift für die 100-jährige Entwicklung der Firma, die sich seit so langer Zeit der Heizung und Klempnerei verschrieben habe. Sein Betrieb habe im Gegensatz zu börsennotierten Unternehmen andere Maßstäbe, sei ein Team aus drei Fachleuten, die ständig abrufbereit und einsatzfähig seien. „Unsere Angebote sind gefüllt mit Details, die unsere technischen Kenntnisse und Verfahrensweisen computergestützt voraussetzen.“
|
Geschäftsführer Erwin Mönnig, Vizepräsident Klaus Repp, Firmenchef Lothar Schmidt, Bürgermeister Jürgen Ackermann und Landrat Rudolf Marx in der Johanniterhalle Grebenau |
|
Klaus Repp überbrachte anschließend die Grüße der Handwerkskammer Wiesbaden, der Vizepräsident zeichnete zunächst die Werdegang der Firma nach, um dann auf den jetzigen Inhaber Lothar Schmidt einzugehen: „Wenn ich die kleine Firmenchronik richtig lese, dann haben Sie in drei Handwerksberufen einen Meisterbrief, mit dieser umfassenden Basis können Sie heute das gesamte Feld der Kundenanforderungen abdecken. In diese Kerbe schlug auch Landrat Rudolf Marx, der nicht nur die nachbarschaftliche Nähe zur Familie darstellte, sondern das duale Bildungssystem für die berufliche Ausbildung als Grundlage künftiger handwerklicher Arbeit lobte. „Wir stehen hinter dem System und fördern dies durch unserer schulisches Angebot im Vogelsbergkreis.“ Bürgermeister Jürgen Ackermann wiederum skizzierte die Bemühungen der städtischen Gremien, deren Glückwünsche er zusammen mit seinem 1. Stadtrat Klaus Krug überbrachte, der gerade gegründete Gewerbeverein mit dem gleichfalls anwesenden Vorsitzenden Heinz Stein bringe sich engagiert als Mittler zwischen Gewerbe und kommunaler Politik ein. Schließlich war es an Assessor Erwin Mönnig, der als Geschäftsführer der Kreishandwerkskammer nicht nur einen Mitarbeiter der Firma Schmidt auszeichnete, sondern auch die fleißige und zukunftsorientierte Angebotspalette des heimischen Spenglerbetriebes hervorhob.
Mit musikalischer Begleitung wurden die Gäste anschließend kulinarisch verwöhnt, die Bevölkerung war am Nachmittag eingeladen, sich über die neuesten Produkte und Angebote, auch der Firmenpartner, zu informieren. |