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Grebenau: Technologieausschuss diskutiert Internetzugang – Vortrag von Erhard Knoch – T-Punkt Linden
GREBENAU(r.) 20 vorwiegend männliche Teilnehmer fanden sich in der Bergschänke zusammen, um unter Leitung von Vorsitzenden Gerd-Dieter Kaiser einem Vortrag von Erhard Knoch, Leiter des T-Punkt-Business in Linden aufmerksam zu folgen, viele Fachbegriffe während der rund einstündigen Sitzung mussten erst näher definiert werden. Deutliches Ergebnis: Es gibt in den sieben Stadtteilen des Gründchens gewaltige Reichweitenunterschiede.
Wegen des in Grebenau installierten Verteilerknotens richte sich alles von dort aus ins Gründchen mit der Folge, das Bürgermeister Jürgen Ackermann mit seiner in der Nähe befindlichen Verwaltung beispielsweise 16.000 Kilobit/ Sekunde(kbit/s) an Downloadkapazität zur Verfügung habe, während in dem 4 km entfernten Schwarz nur 384 kbit/s ankommen, ein gewaltiger Unterschied, der sich vor allen bei zukünftigen Anwendungen, so genannten Inhalten, entscheidend bemerkbar mache. „Wir stehen vor dem Problem, die letzte Meile in der Versorgung unserer Kunden zu optimieren“, machte Vertriebsleiter Erhard Knoch, als Hattendorfer mit dem Vogelsberg bestens betraut, den Zuhörern deutlich. Auch die Alternativen wie Satellitentechnik oder das „Company Connect“ Paket seien nur Notlösungen, die nächste Woche auf der CEBIT vorgestellte reine PC-Lösung „web’n’walk“ richte sich nur an einen ausgewählten, technisch versierten Kundenkreis. Einziger Lichtblick: Durch Änderung der Software habe man die Reichweite in den vergangenen Monaten immer wieder verbessern können.
So blieb Vorsitzenden Gerd-Dieter Kaiser nach dem Referat und der lebhaften Diskussion nur ein Fazit: “Die Wirtschaft benötigt unbedingt eine bessere digitale Infrastruktur, das Problem ist noch nicht gelöst“.
 Ausschussmitglieder mit Referent Erhard Knoch in der Bergschänke
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