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Grebenau: Brandschutz im Industriegebiet nicht gewährleistet - Bauausschuss sucht nach Lösungen – Bau eines Löschwasserreservoirs erforderlich
GREBENAU (R.) Seit über einem Jahr bemühen sich die städtischen Gremien, eine Löschwasserversorgung für das Industriegebiet Grebenau aufzubauen, indes: Bis heute ist dies nicht gelungen, Grund genug für Anette Ackermann, Vorsitzende des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt, die Kollegen, Fraktionsvorsitzenden und den Gewerbeverein zu einer Ortsbesichtigung einzuladen.
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Besichtigung der Betriebe in der Industriestraße: Vorsitzende Anette Ackermann im Gespräch mit den Ausschussmitgliedern |
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So diskutierten die Mitglieder des Ausschusses mit den Firmeninhabern Jürgen Becker und Erhard Weiß, auch der Vorsitzende des Gewerbevereins, Heinz Stein, war vor Ort, um sich über den neuesten Stand zu informieren. Der Grebenauer Rathauschef hatte die Gewerbetreibenden im März vergangenen Jahres davon informiert, dass die Löschwasserversorgung nicht ausreiche: „Im eigenen Interesse rate ich Ihnen, die Auflagen des Bebauungsplanes sowie der früheren Baugenehmigungen umzusetzen“. Gleichfalls hatte er städtische Hilfe durch Bauhofeinsatz in Aussicht gestellt. Vor Ort zeigte sich ein eher uneinheitliches Bild. Während die technisch-bauliche Umsetzung möglich erscheint (eine Voranfrage für den Bau eines Fischteiches wurde positiv bewertet), sind die rechtlichen Probleme bisher nicht lösbar. Einerseits fordert der Eigentümer, auf dessen Gelände ein mögliches Rückhaltebecken errichtet werden könnte, umfangreichen finanziellen Ausgleich, andererseits hat sein Nachbar, der grundsätzlich für den Bau eines gemeinsamen Beckens mit einem Fassungsvolumens von 200 Kubikmeter plädiert, einen Zuschuss aus dem „Topf für Gewerbeförderung“ beantragt: „Ich trete heute mit der Bitte an Sie heran, mir bei der Umsetzung einer Auflage aus dem Bebauungsplan Industriestraße behilflich zu sein.“
Für Vorsitzende Anette Ackermann ist daher die Angelegenheit noch nicht vom Tisch: „Wir müssen einerseits über die Förderanträge entscheiden, andererseits uns weiterhin bemühen, eine kostengünstige Lösung unter Beteiligung der Eigentümer und der städtischen Gremien zu erreichen“. |