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Vogelsbergkreis: Ackermann und Künz an der Spitze der Bürgermeister – Wiederwahl bei Arbeitstagung im Feuerwehrstützpunkt Homberg - Kritik an neuem Naturschutzrecht
Vogelsbergkreis(r.) Auch wenn die 17 Rathauschefs bei ihrer jüngsten Sitzung im Feuerwehrstützpunkt ein straffes Programm zu absolvieren hatten, ließen sie sich durchaus Zeit, die ausgezeichnet ausgestatte Stützpunktwehr zu besichtigen, Stadtbrandinspektor Peter Pfeil und Gastgeber Bürgermeister Volker Orth waren sichtlich stolz auf die hervorragend geführte Einrichtung. Zuvor allerdings erledigten die zwei Bürgermeisterinnen und ihre 15 Kollegen eher routiniert erforderliche Wahlvorgänge, Vorsitzender Jürgen Ackermann (Grebenau) und Stellvertreter Ulrich Künz (Kirtorf) wurden einstimmig wieder an die Spitze des Arbeitskreises beim Hessischen Städte- und Gemeindebund gewählt.
Danach war Thomas Klein von der „ID Consulting GmbH“ Greifenstein gefordert, der online am Laptop den Bürgermeistern die „top52“, das Verbraucherinformationsportal seiner Firma näher brachte. Kostenlose Kleinanzeigen-, Vereins-, Gewerbe- und Jobbörse, dies sei seit gut 4 Monaten ein neues Portal, bei dem kostenfreie Stellenausschreibungen für alle Gemeinden, auch aktuelle Meldungen sowie Vereinsregister und Produktinformationen möglich sind. „Die komplette Datenpflege erfolgt über unsere Firma“, legte der Geschäftsführer am Ende seines kompetenten Vortrages die Geschäftsidee dar.
Auf Wunsch des Herbsteiner Bürgermeisters Bernhard Ziegler referierte anschließend Gudrun Huber von der Naturschutzbehörde Lauterbach zur Novellierung des Naturschutzrechtes, die folgende Diskussion, an der sich die Kollegen Erwin Horst (Ulrichstein) und Manfred Dickert (Grebenhain) ebenso wie weitere Kolleginnen und Kollegen beteiligten, zeigte auf: „Es gibt viel Kritik am neuen Naturschutzrecht“. Vorsitzender Jürgen Ackermann dankte Gudrun Huber für ihren detailreichen Vortrag, der die Rathauschefs nunmehr in die Lage versetze, richtig auf die im Dezember verabschiedete Novelle zu reagieren. Die Kostenbeteiligung zwischen den Kommunen im Kindergartenbereich machte im anschließenden Erfahrungsaustausch nicht nur Bürgermeisterin Susanne Schaab-Madeisky (Schotten) „zu schaffen“, tatsächlich seien, so ihr Mücker Kollege Matthias Weitzel, „organisatorisch vernünftige Lösungen kurzfristig zu suchen“. Auch die Frage der Altlastensanierung, von Bürgermeister Jürgen Adam aus Schwalmtal in die Runde geworfen, brachte wegen der komplexen Themenstellung zunächst keine einheitlichen Lösungen, während Rathauschef Lothar Bott (Gemünden) staatliche Mittel beantragen werde, suche man in anderen Gemeinden zunächst das Gespräch mit Parlament und Ausschüssen.
Das Schlusswort hatte der Gastgeber, Bürgermeister Volker Orth, Vorsitzender der Kreisvereinigung der Bürgermeister, dankte für die rege Beteiligung und wünschte sich weitere konstruktive Arbeitstagungen mit fachlichen Informationen.
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Volker Orth (stehend links, Homberg) beglückwünscht den wiedergewählten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft, Bürgermeister Jürgen Ackermann (stehend rechts) und seinen Stellvertreter, Bürgermeister Ulrich Künz (stehend Mitte, Kirtorf), während die Kollegen (v.l.n.r.) Uwe Offhaus (Feldatal), Lothar Bott (Gemünden) und Johannes Averdung (Antriftal) die Wahl freudig kommentieren. |
Volker Orth (stehend links, Homberg) beglückwünscht den wiedergewählten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft, Bürgermeister Jürgen Ackermann (stehend rechts) und seinen Stellvertreter, Bürgermeister Ulrich Künz (stehend Mitte, Kirtorf), während die Kollegen (v.l.n.r.) Manfred Dickel (Wartenberg), Susanne Schaab-Madeisky (Schotten), Rainer Voll-möller (Lauterbach) und Matthias Weitzel (Mücke) die Wahl freudig kommentieren. |