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Ortsbeirat sucht mögliche Standorte für Haltestelle und Sendemast
26.02.07 - Grebenau - Das Wetter hätte nicht angemessener sein können, als am Sonntagmorgen der Ortsbeirat Reimenrod mit Vorsitzenden Gerhard Agel und Bürgermeister Jürgen Ackermann sich in der Teichstraße traf, um ein leidiges Thema wiederholt zu erörtern: Braucht man eine zweite Haltestelle, und was ist mit einer Wartehalle für die Kinder, wenn es regnet ? Ortsvorsteher Gerhard Agel brachte seinen Kollegen zunächst den neuesten Sachstand seiner Verhandlungen mit, danach bestehe der rmv (Rhein-Main-Verkehrsverbund) darauf, in der Teichstraße eine zusätzliche Haltestelle zu errichten, weil die beim DGH mit Wartehalle eingerichtete Stelle keine Wendemöglichkeit biete. „Seit längerem diskutieren wir nun diese Problematik, kommen aber in der Sache nicht weiter“, machte auch Bürgermeister Jürgen Ackermann seinem Ärgern Luft. Dabei hatte der Grebenauer Rathauschef schon öfters versucht, die Verkehrsgesellschaft zu einer Routenänderung zu bewegen, schließlich reiche für die gut 100 Einwohner eine Busstation an zentraler Stelle aus. Zunächst hatte die Verkehrsgesellschaft Mehrkosten der Stadt mitgeteilt, die auch nach Ansicht der Ortsbeiräte illusorisch seien. „Wenn aus städtischen Mitteln Mehrkosten für ein Busunternehmen übernommen würden, könnten wir auch gleich eine weitere Wartehalle bauen.“ Die Beiräte wollen nun wissen, seit wann die Teichstraße in den offiziellen Fahrplan aufgenommen wurde und sich dann erneut treffen. Ein weiterer Standort beschäftigte den Ortsbeirat, in der Nähe des Wasserhochbehälters traf man sich nun anschließend, um den Platz für einen Sendemast (D1- Mobilfunk) zu finden. Bürgermeister Jürgen Ackermann, der mit einer gewissen Ironie den eindringlichen Wunsch der Reimenröder, auch der Biebener Bevölkerung nach einem solchen Funkmast zur Kenntnis nahm, während noch vor drei Jahren in Grebenau eine Bürgerinitiative gegen Stadt und Ortsbeirat wegen angeblicher gesundheitlicher Gefährdung „zu Felde zog“, konnte allerdings auch hier nichts Positives melden. „Die Kosten für ein solches Projekt rechnen sich nach Auskunft der Betreiberfirma nicht“, das Einzugsgebiet habe zu wenig Nutzer. Auch hier wollen sowohl Ortsbeirat als auch Magistrat am Ball bleiben, erneut werde man sich für die Errichtung des Sendemastes verwenden.
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