Ortsdurchfahrt rückt in greifbare Nähe

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Udenhausen: Ortsdurchfahrt rückt in greifbare Nähe – Parkfläche am Kindergarten soll in städtische Hand übergehen – Prioritätenliste für Straßenreparatur

UDENHAUSEN (R.) Alle Hände voll zu tun hatte Bauausschussvorsitzende Anette Ackermann, als sie am vergangenen Mittwochabend die Redebeiträge ihrer Kollegen koordinieren musste, engagiert gingen die Mitglieder an die umfangreiche Tagesordnung. Sämtliche Fraktionsvorsitzende des Stadtparlaments waren ebenfalls erschienen, Helmut Ihm (SPD), Gerd-Dieter Kaiser (CDU) und Rudolf Dippel (FWG) verfolgten aufmerksam die Sitzung. Dabei wurde gleich zu Beginn deutlich: Die Ortsdurchfahrt Udenhausen wird in greifbare Nähe rücken, nach einer Mitteilung des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Schotten stehe die Verkehrseinrichtung wegen fehlender Gehsteige, schlechter Substanz und überörtlicher Bedeutung mit an oberster Stelle für die Beurteilung im Landesamt Wiesbaden. Ortsvorsteher Herbert Schäfer, der etwas später ebenfalls im Übungsraum der FFW Udenhausen die Sitzung des Ortsbeirates leitete, machte deutlich, dass seit 1998 der Beirat sich für den Ausbau der Straße einsetze.

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Parken am Straßenrand des Kindergartens Tabaluga wird schwierig – planerische und bauliche Auflagen sind kaum umsetzbar

Ein weiterer Punkt beschäftigte den Ausschuss für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt, die Parkmöglichkeiten entlang des Kindergartens Tabaluga in Eulersdorf sollten nach Beschlusslage des Parlaments durch Randbefestigungen verbessert werden. „Dies ist komplizierter als zunächst angedacht“, machte Grebenaus Bürgermeister Jürgen Ackermann gegenüber dem Gremium deutlich. Nach Darstellung des ASV Schotten werde die Anlage eines Parkstreifens am Kindergarten entlang der Kreisstraße(K) 75 kritisch gesehen und erfordere daher eine ausreichende Bemessung. „Die Breite des Streifens muss 3 Meter betragen“. Ferner müsse gewährleistet sein, dass bei geöffneter PKW-Tür eine Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs ausgeschlossen werde. „Eine Versetzung des Bauzaunes ist erforderlich“.

Damit, so Vorsitzende Anette Ackermann, habe man sicher ein Problem, schließlich könne der Zaun im inneren Geländes des Kindergartens nicht versetzt werden, bauliche Anlagen wie Gastank, Gartenhütte und Steinschlange machten dieses Vorhaben unmöglich. Im DGH-Bereich bringe die Versetzung den Verlust von Parkfläche, den man ja gerade an der K 75 besser schaffen wolle. So gab dann nach intensiver Diskussion der Ausschuss dem Stadtparlament die Empfehlung, den Parkstreifen zunächst vom ASV Schotten an die Stadt Grebenau zu übertragen und dann planerische und bauliche Lösungen zu finden.

Neben einer Prioritätenliste für reparaturbedürftige Straßen war ein weiteres Thema von Interesse, die Löschwasserversorgung im Industriegebiet, hier habe man mit den beteiligten Gewerbebetrieben bereits eine weitere Sitzung des Ausschusses vereinbart, „wir werden uns“, so Anette Ackermann abschließend, „am 10. März erneut mit dieser Thematik befassen.“

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