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Kirchengemeinden besuchten Ordinationsgottesdienst von Astrid Prinz
Wer am Sonntag, dem 21. Januar mittags auf der Autobahn in Richtung Gießen unterwegs war, der konnte einen Konvoi von sieben Pkws beobachten, der sich südwärts bewegte und an der Ausfahrt Grünberg die Autobahn verließ. Auf einem großen Parkplatz in der Gemeinde Treis/Lumda war dann die gemeinsame Fahrt vorerst zu Ende. Zahlreiche Schwärzer und Udenhäuser, darunter viele Kirchenvorsteher und die beiden Kirchenvorstandsvorsitzenden Christa Dörr und Klaus Krug, waren nach Treis gekommen, um am Ordinationsgottesdienst unserer ehemaligen Pfarrvikarin Astrid Prinz teilzunehmen. Nach einem kleinen Rundgang durch den Ort begab sich die Gruppe dann zur Kirche, die sehr bald bis auf den letzten Platz gefüllt war. Mancher spät eintreffende Besucher musste mit einem Stehplatz Vorlieb nehmen. Nach dem Verklingen der Glocken zogen Probst Eibach, Astrid Prinz, der Treiser Pfarrer Andreas Lenz, Pfarrer Gerald Rohrmann und weitere Mitwirkende begleitet von den Klängen der Orgel in die Kirche ein. Mit dem Lied „Ein Fest für Leib und Seele“ stimmte der Kirchenchor Treis die Gemeinde auf diesen besonderen Festgottesdienst ein. Neben dem stimmgewaltigen Treiser Kirchenchor sorgten die Gruppe „Schola Shalom Dörnigheim“ sowie ein Solist für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Nach der Ansprache von Probst Eibach erfolgte die Ordination. Diesen feierlichen Moment erlebte nicht nur Astrid Prinz mit sichtlicher Rührung. Neben anderen gab ihr auch unserer ehemaliger Pfarrer Rohrmann, der ihr Lehrpfarrer war, Segenswünsche mit auf den Weg. Die Frage, warum sie sich eigentlich für den Beruf der Pfarrerin entschieden habe, beschäftigte Astrid Prinz dann in ihrer Predigt. Die Einladung der Kirchengemeinde Treis zum anschließenden Empfang mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus wurde nach dem Gottesdienst von den Gästen gerne angenommen. Im Gemeindehaus hatten auch alle Gratulanten Gelegenheit Frau Prinz die besten Wünsche zu übermitteln. Für die Kirchengemeinden Schwarz und Udenhausen überreichten die beiden Kirchenvorsteher im Beisein von Pfarrer Rohrmann unter anderem einen Kalender mit Motiven und Gedichten aus dem Gründchen, „damit Astrid Prinz ihre Vikariatsgemeinden Schwarz und Udenhausen nicht vergisst.“
Angelika Haber
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