Suche nach Bauplätzen geht weiter

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Udenhausen: Suche nach Bauplätzen geht weiter – Gerhard Agel Nachrücker für ausgeschiedenen Herbert Schäfer – Diskussion zur Eigenkontrollverordnung

UDENHAUSEN(r.) Bereits zur ersten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt (BLU) im Jahr 2007 konnte Vorsitzende Anette Ackermann einen neuen Kollegen begrüßen, Gerhard Agel, Ortsvorsteher in Reimenrod, wird die Nachfolge des ausgeschiedenen Ortsvorstehers von Udenhausen innerhalb der SPD-Fraktion wahrnehmen. Im Übungsraum der FFW-Udenhausen ging es dann auch gleich zur Sache, die Suche nach Bauplätzen in Schwarz und Gewerbefläche im gesamten Gründchen war zentrales Thema des Ausschusses. Dabei wurde deutlich: Auch bei einschränkenden Vorgaben durch die Regionalplanung ist der Wille nach Ausweisung neuer Bauflächen vorhanden.

320Bauausschuss
Neue Ausschuss- Besetzung – Ernst Hölscher (CDU), Ernst Zimmer (CDU), Gerhard Agel (SPD), Rüdiger Schwalm (FWG), Vorsitzende Anette Ackermann (SPD), Bürgermeister Jürgen Ackermann

Bekanntlich sieht der Entwurf des Regionalplanes, der derzeit in der Beratung beim Regierungspräsidenten in Gießen ist, eine erhebliche Minderung des Siedlungsbedarfs für die sieben Stadtteile vor, mit anderen Worten: Geht es nach dem Willen der Planer aus Mittelhessen, wird es in den nächsten Jahren kein Baugebiet im Gründchen geben. Dass dies nicht im Sinne des Gründchenparlaments ist, konnte man an den Beschlüssen in der jüngsten Parlamentssitzung Mitte Dezember 2006 sehen, Gelder für Bau- und Gewerbegebiete wurden ausdrücklich bewilligt. „Wir sehen daher eine Notwendigkeit, weiter in diesem Sinne aktiv zu sein,“ machte Vorsitzende Anette Ackermann gegenüber unserer Zeitung deutlich. Daher werde der Magistrat beauftragt, Bauflächen zu ermitteln und Verhandlungen mit den Eigentümern im Sinne der Beschlussempfehlung vom 4. Oktober 2006 zu führen.

Dauerbrenner in der BLU-Sitzung: Die Eigenkontrollverordnung (EKVO), eine landesweite Auflage für die Kommunen, gebaute Abwasserkanäle auf ihre Funktionsweise zu überprüfen. Fast 1,5 Millionen € hat die Stadt Grebenau beim Land Hessen als sanierungsbedürftig für die nächsten Jahre angemeldet, ab 2008 erfolgen die ersten Baumaßnahmen in den einzelnen Stadteilen. Dabei müssen auch Spülungen und Kamerauntersuchungen vorgenommen werden, was in Einzelfällen zu Problemen führen kann, einerseits sind die Fahrzeuge zu schwer, andererseits sind die Bauwerke unzugänglich. Der Ausschuss werde zusammen mit dem Magistrat jedoch pragmatische Lösungen anstreben, sodass diesbezüglichen keine weiteren Kosten entstehen.

Mit Informationen zu Beitragsbescheiden im Auerbergweg in Schwarz und Gewerbeförderung in Grebenau endete die umfangreiche Sitzung, Vorsitzende Anette Ackermann machte deutlich: „Wir werden uns in diesem Jahr noch öfters treffen müssen.”

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