Udenhausen: Bauausschuss will keine Mauersanierung – Anbau an Dorfgemeinschaftsraum diskutiert
UDENHAUSEN(r.) Viel zu tun hatte Vorsitzende Anette Ackermann im FFW-Übungsraum, musste sie doch viele Wortmeldungen und Abstimmungen koordinieren, Grund für die anstrengende ehrenamtliche Tätigkeit: Die erneute Diskussion um die Sanierung der Hochstraße in Udenhausen. Herbert Schäfer, der als Ortsvorsteher bereits sich klar für die Sanierung ausgesprochen hatte, legte seine Haltung, auch später protokolliert, intensiv dar: „Wir sind hier in der Pflicht, es kann sogar Schaden auf die Stadt Grebenau zukommen.“ Nicht seiner Meinung waren allerdings mehrheitlich die Vertreter des Ausschusses, die die eingeholten Auskünfte beim Städte- und Gemeindebund für nicht bindend hielten.
Aktenstudium – wie soll der Anbau an den Dorfgemeinschaftsraum erfolgen?
Ein weiteres Bauprojekt beschäftigte die Ausschussmitglieder, nämlich der geplante Anbau eines Kühlraumes an den Dorfgemeinschaftsraum. Herbert Schäfer legte eine von ihm gefertigte Planung dem Ausschuss vor, wegen unzulänglicher baulicher Zustände habe der Ortsbeirat sich entschlossen, einen entsprechenden Haushaltsantrag zu stellen. „Wir benötigen ungefähr 6.000 €, den Rest können wir durch Spenden abdecken.“ Ein drei mal vier Meter großer Anbau soll Abhilfe schaffen, gerade bei größeren Feiern könne eine ordentliche Kühlung nicht erfolgen.