1,5 Millionen für den Kanalbau

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Wallersdorf: 1,5 Millionen für den Kanalbau - Bauausschuss berät Eigenkontrollverordnung

WALLERSDORF (r.) Unmittelbar vor der Stadtverordnetenversammlung tagte der Ausschuss für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt an gleicher Stelle im Kiebitzhaus, Vorsitzende Anette Ackermann konnte einen hochkarätigen Referenten zum Thema Eigenkontrollverordnung (EKVO) begrüßen, Dipl.-Ing. Andreas Möller von der Ingenieurgesellschaft Müller, Schöneck, legte an Hand einer PowerPoint-Darstellung die Kanalsituation im Gründchen dar. Sein Fazit: Es müssen über 1,5 Millionen € in den nächsten Jahren aufgenommen werden, um Schäden am Netz zu reparieren.

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Andreas Möller (3.v.r.) mit Vorsitzender Anette Ackermann sowie den Ausschuss-Mitgliedern Ernst Hölscher und Gerd-Dieter Kaiser – der Schadensplan wird besichtigt

Möller führte aus, dass er von der Stadt Grebenau beauftragt worden sei, sämtliche Kanäle im Gründchen mit der Kamera zu durchfahren, 8,4 km seien dies gewesen.“ Wir konnten aus technischen Gründen allerdings nicht alle Stellen erreichen.“ Die darauf hin erfolgte Auswertung präsentierte er den interessierten Mitgliedern des Bauausschusses, die sich auch rege an der anschließenden Diskussion beteiligten. Dabei wurde deutlich: Bis auf Reimenrod muss in allen Stadtteilen erheblich Geld in die Hand genommen werden. Zwei Wege bieten sich hierfür an, die so genannte Feuerwehrmethode, zunächst nur die „schlimmsten Fälle“ (Schadensklasse 5) zu sanieren und später die weiteren Probleme anzugehen. „Dies kann ich Ihnen allerdings nicht empfehlen.“ Besser wäre es, im Rahmen des Landesfinanzierten Kreditprogramms mit Baubeginn ab 2008 sinnvolle Straßenzüge in offener Bauweise für ca, 1,5 Mio. € auszubauen. Dabei könne man, letztmalig, auf die Hilfe des Landes hoffen, in ungefähr gleicher Höhe habe man Mittel angemeldet. „Dahin wird die Reise gehen,“ legte der Grebenauer Rathauschef die Haltung der städtischen Gremien dar.

Andreas Möller abschließend: „Wir müssen den Förderantrag bis Ende des Jahres stellen, um im übernächsten Jahr anfangen zu können.“ Den Mitgliedern des Ausschusses sicherte Vorsitzende Anette Ackermann zu, dass die umfangreiche Präsentation bereit gestellt werde. „Darüber gibt es sicher noch Beratungsbedarf.“

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