Schwarz: 17. Backhausfest fand großen Zuspruch – Fassanstich mit neuem Ortsvorsteher – Haxen und Salzekuchen
SCHWARZ(r.) Während Bürgermeister Jürgen Ackermann sozusagen zum Inventar gehörte, war es für Ortsvorsteher Dirk Eifert das erste Mal: Der traditionelle Fassanstich mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Schwarz, Martin Urstadt.
Ortsvorsteher Dirk Eifert und Bürgermeister Jürgen Ackermann „stechen das Fass an“, Martin Urstadt beobachtet die Szene
Bevor die drei allerdings das kühle Nass genießen durften, waren die Jungbläser des Evangelischen Posaunenchors Schwarz gefordert, Lars Wicke leitete den Einsatz, der mit frenetischem Applaus honoriert wurde, gleichfalls die Darbietung dreier junger Damen, die mit Hilfe von Sonja Heil englische Klänge ins Festzelt am Backhaus brachten. In ihren kurzen Ansprachen machten Bürgermeister und Ortsvorsteher deutlich, dass Schwarz mit seiner Vereinsgemeinschaft einen starken Zusammenhalt darstelle. Sie sprachen verschiedene lokale Maßnahmen an, die in den nächsten Monaten realisiert werden müssten und wünschten dem Fest einen guten Verlauf.
Dies war Aufforderung für die TON-ART unter Leitung von Mario Euler musikalisch auf das Backhausfest einzustimmen, mit der dritten Darbietung – „wir san Schwärzer, un wir ham Durscht!“ – brachten sie das Festzelt „auf Betriebstemperatur“, Kaffee und Kuchen, aber auch Gerstensaft und Grillhaxen wurden eingenommen, mit den Schwalmtaler Musikanten konnte dann auch noch das Tanzbein geschwungen werden.
Zunächst besinnlicher ging es am Sonntag Vormittag zu, Pfarrvikarin Xenia Mai hielt ihren Erntedankgottesdienst, der von Singkreis und Posaunenchor untermalt wurde. Danach traf sich jung und alt im Festzelt zum Frühschoppen, Salzekuchen stärkte die Besucher bis weit in den Nachmittag hinein. Martin Urstadt als Vorsitzender des ausrichtenden Fördervereins Schwarz war dann auch zufrieden: „Das Backhausfest ist eine feste Tradition in unserem an Festen nicht armen Schwarz geworden.“