Wanderfalken aus Bornheim im Gründchen

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Wanderfalken aus Frankfurt-Bornheim unterwegs im Gründchen

Volker Döring von der Dorfmetzgerei Krug (u.a. vertreten auf dem Bornheimer Wochenmarkt) lud den TMC Wanderfalke im September zu einer Wanderung in Oberhessen ein. Bei herrlichem Sonnenschein wurden die Wanderer aus Frankfurt-Bornheim in Grebenau-Schwarz, dem Heimatort der Metzgerei begrüßt. Die Führung der Wanderung übernahm Arno Eifert von Hessen-Forst und über die Heimatgeschichte erzählte Gerhard Habermehl. Zunächt ging es über Felder, vorbei an einem Bauernhof zum Birkenfeld. Hier genoss man den tollen Ausblick nach Thüringen und zur Wasserkuppe in der Rhön. Weiter ging es entlang des Auerberges, dem Hausberg von Schwarz. Hier wurde in früherer Zeit von hessischen Großherzögen die Jagd auf Auerwild durchgeführt.

Eine Frühstückspause durfte bei den WandererInnen natürlich nicht fehlen. Gemacht wurde diese an einem Waldsee, dem Knechtbachteich. Arno Eifert erklärte den Bornheimer Gästen etwas über den See und den Wald. Anschließend fragte er nach dem Vogel des Jahres. Es war alles vertreten vom Wanderfalke bis hin zum Sperling. Erst als er eine kleine Hilfestellung gab, wurde die richtige Antwort genannt. Es ist der Kleiber. Für die richtige Antwort erhielt der Vorsitzende der Wanderfalken Rainer Greb einen Nistkasten. Er wird allerdings nicht auf dem Bornheimer Marktplatz aufgehängt. Nachdem man sich gut gestärkt hatte, ging es weiter.

Bei einem weiteren Aussichtspunkt zeigte Gerhard Habermehl die alte Handelsstraße Frankfurt – Leipzig, die sogenannte Frankfurter Straße, die über den Bergrücken führte. Und wie es immer so ist, gibt es auch in der Umgebung von Grebenau Sagen. Auch hiervon konnte er den Wanderfalken etwas erzählen. Nun ging es auf den Rotzenberg. In diesem Waldstück sind noch drei Auerhahnsteine zu bewundern. Auerhahnsteine deshalb, weil die Jagdgesellschaften der Großherzöge für jeden geschossenen Auerhahn einen Strich in den Stein ritzten.

Nach soviel Wanderung und Kultur wurde gegen 14 Uhr die Mittagsrast an einer Waldhütte mit einer schönen Wiese eingelegt. Nachdem die „Schunkelgarnituren“ aufgebaut waren, sorgte Volker Döring für Speis und Trank in freier Natur. Für die musikalische Untermalung sorgte Heinrich Eifert aus Reimenrod mit seiner „Quetschkomod“. Alle Mitfahrer waren begeistert von diesem herrlichen Tag.

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