Disko und Dezibel

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Udenhausen: Disko und Dezibel – Umweltausschuss sucht Lösungen wegen Lärmbelästigung – Vortrag im Dorfgemeinschaftsraum

UDENHAUSEN(r.) Fast hätte der Raum nicht ausgereicht, so viele Besucher konnte Vorsitzende Anette Ackermann am Dienstag Abend im Dorfgemeinschaftsraum in Udenhausen begrüßen, 30 Gründchenbürger hatten den Weg in den Umweltausschuss der Stadt Grebenau gefunden, weil das Thema interessierte: Wie kann man Diskolärm vermeiden? Referent des Abends war Waldemar Seim, Fachkraft für Arbeitssicherheit beim Kreiskrankenhaus Alsfeld, der den Zuhörern bereits in seinen ersten Sätzen deutlich machte: „Alles über 80 Dezibel schädigt das Gehör!“ Dieser Wert würde „locker“ bei Disko- oder Kirmesveranstaltungen überschritten, aber auch in der Arbeitswelt müsse man in vielen Situationen Gehörschutz verwenden.

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Vorsitzende Anette Ackermann mit Sitzungsteilnehmern

Die angeregte Diskussion, bei der Jagdvorsteher, Vereinsvorsitzende, Anwohner, Fraktionschefs, Diskobetreiber und Jugendclubs die unterschiedlichsten Auffassungen darlegten, brachte für Grebenau ein einheitliches Ergebnis: Der Ausschuss soll sich zusammen mit dem Rathauschef bemühen, die Grebenauer Kirmes zum Sportgelände Schwarzenbach zu verlegen. Anders sei die Situation nicht zu lösen, denn, so ein Teilnehmer, „bei unter 80 Dezibel kommen keine Besucher“. Waldemar Seim rief abschließend noch einmal auf, Gehörschutz zu verwenden und demonstrierte dies anhand eines Beispieles. Auch Fachliteratur hatte er für die Ausschussmitglieder und Zuhörer mitgebracht, sodass man sich einig war: In der Angelegenheit wird man sich noch einmal zusammensetzen müssen. Vorsitzende Anette Ackermann dankte für das große Interesse am Thema und die engagierten Redebeiträge. „Wir sind bemüht, einerseits in unserem Gründchen auch für die Jugend attraktive Angebote vorzuhalten, müssen aber auch andererseits die berechtigen Interessen von Anwohnern berücksichtigen.

Sie teilte gegen Ende der Veranstaltung mit, dass man zu einem anderen Thema sich vor der Stadtverordnetenversammlung am 26. September erneut treffen werde, dann referiere im Kiebitzhaus Wallersdorf ein Ingenieurbüro aus Schöneck eine andere Problematik: Die Eigenkontrollverordnung und die Sanierung der Kanäle mit Gründchen.

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