Schwarz: Rainröder Weg soll in die Förderung - Ackermann: Vorsorglich Antrag beim Land stellen
SCHWARZ(r.) „Der Rainröder Weg in der Ortsmitte Schwarz soll in die GVFG-Förderung (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) aufgenommen werden.“ Dies ist der einhellige Wunsch der Grebenauer Magistratsspitze, Bürgermeister Jürgen Ackermann und 1. Stadtrat Klaus Krug stellen dies nach einer Ortsbesichtigung mit Dipl-Ing. Lars Besdziek vom Planungsbüro Henning, Fulda fest. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt sei mit Vertretern des Ortsbeirates Schwarz und dem ASV Schotten die Förderwürdigkeit der Straße festgestellt worden. Zum damaligen Zeitpunkt war vereinbart worden, dass auch die anderen Stadtteile nach GVFG-Bedarf abgefragt würden. „Wir haben bis heute keine diesbezügliche Nachricht erhalten, sodass für den Antrag des Ortsbeirates gute Aussichten bestehen.
Bürgermeister Jürgen Ackermann, Ing. Lars Besdziek und 1. Stadtrat Krug besprechen die Ausbauvarianten für den Rainröder Weg
Eile ist insbesondere deshalb geboten, weil die Antragsfrist Mitte August abläuft, das Grebenauer Stadtparlament aber erst wieder am 30. August zusammen kommt. Deshalb werde vorsorglich mit Hilfe des Ingenieur-Büros einen Förderantrag gestellt, um wenigstens die Frist zu wahren. „Wir sind allerdings auch der Ansicht, dass der Rainröder Weg in die Landesförderung kommen sollte.“ Nach dem das GVFG-Projekt in Grebenau in die dritte und letzte Bauphase trete und mit dem Ausbau der Bahnhofstraße sein Ende finde, könne man gleich im Anschluss in Schwarz den Straßenbau weiter betreiben. Nach Ansicht der Förderstellen sei ein möglicher Termin ab 2008 realistisch, vorbereitende Arbeiten würden allerdings bereits heute erforderlich. Auch wolle man zusammen mit Ortsvorsteher Dirk Eifert eine Anliegerversammlung anregen, um Einzelfragen, auch hinsichtlich möglicher Anlieger-Beiträge, zu klären. Jedenfalls sehen Ackermann und Krug gute Chancen, den Rainröder Weg auch im Rahmen der Eigenkontrollverordnung auf den neuesten Stand zu bringen, Kanal und Wasserleitung würden gleichfalls mit ausgetauscht werden. Das letzte Wort hat jedoch das Stadtparlament, am 30. August wird eine entsprechende Vorlage eingereicht. Dann entscheidet sich, ob die ca. 550 m lange Straße in den nächsten Jahren ausgebaut wird.