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Ausflug nach Hünfeld und Sargenzell
Im September d. J. unternahmen die Landfrauen einen schönen Ausflug nach Hünfeld und Sargenzell. Da die interessierte Gruppe nicht allzu groß war, wurde mit Privatautos gefahren. Der erste Zielpunkt war das St. Bonifazius Kloster in Hünfeld, das noch heute von den Oblaten bewirtschaftet und bewohnt wird. 1816 gündete der heilige Eugen von von Mazenod eine Gemeinschaft von Priestern in Südfrankreich, die sich “Missionare der Provence” nannten, um durch Volksmission das fast erloschene religiöse Leben der Menschen in der Provence zu erwecken. 1826 bestätigte Papst Leo XII. diese Gemeinschaft von Missionaren und gab ihr den Titel: Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria. Der Weihbischof der Diözöse Marseille, Eugen von Mazenot, wurde 1975 durch Papst Paul VI. selig gesprochen und 1995 durch Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen. Die Landfrauen von Grebenau erlebten eine sehr schöne Führung in der Klosterkirche, bei der vor allem die wunderbaren Fenster erläutert wurden. Sie wurden alle von einer Künstlerin gestaltet und in der gleichen Werkstatt gebaut. Das Mittagessen wurde gemeinsam im Kloster eingenommen, danach war genug Zeit zur freien Verfügung, die einige nutzten, im Park, der sich an das Kloster anschließt, spazieren zu gehen oder auch in Hünfeld einzukaufen. Der nächste Treffpunkt war bei der kleinen Kapelle in Sargenzell, wo die Landfrauen zur Besichtigung des diesjährigen Früchteteppichs angemeldet waren. Für alle war es wieder ein besonderes Erlebnis, zu sehen, mit wie viel Liebe zum Detail dieser Teppich gestaltet wird. Ein gemeinsames Kaffeetrinken in Schlitz rundete den Tag ab und alle machten sich - reicher um ein paar schöne Eindrücke und interessante Erfahrungen - wieder auf den Heimweg.
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