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Grebenau: Ausschuss sucht Auswege aus dem Bevölkerungsdilemma – Runder Tisch mit Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – Kontakt zur Regionalplanung gewünscht
GREBENAU(r.) Mit einem schwierigen Thema befasste sich der Technologie-Ausschuss unter Leitung von Gerd-Dieter Kaiser (CDU) am vergangenen Dienstag im Rathaus: Wie kann man kommunalpolitisch gegen den Bevölkerungsschwund im Gründchen entgegenwirken? Hintergrund war ein gemeinsamer Antrag von CDU und SPD, der am 15. Juni im Stadtparlament eingebracht worden war. Nach einen Referat von Bürgermeister Jürgen Ackermann, der als Mitglied des Hauptausschusses der Regionalversammlung Mittelhessen intensiv mit der Problematik befasst ist, wurde der Antrag in den Technologie-Ausschuss verwiesen, der nunmehr die Aufgabe hat, neben Analysen zur Situation auch Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Intensiv war die Diskussion im Rathaussaal, unterschiedlichste Facetten der Bevölkerungsentwicklung, nicht nur in Grebenau, kamen zur Sprache: Wegzug der jungen Erwachsenen hin zum Arbeitsplatz, Überalterung der (verbleibenden) Bevölkerung im Gründchen, Lenkung künftiger Infrastrukturmaßnahmen wie Kindergarten, Seniorenheime, Arbeitsplatzpolitik mit Gewerbeförderung, all dies beschäftigte den Ausschuss über einen langen Zeitraum. Fazit: Es soll ein Runder Tisch geschaffen werden, bei dem die Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen kommen. „Wir wollen gemeinsam das Problem angehen,“ so Vorsitzender Gerd-Dieter Kaiser im Gespräch mit seinen Ausschusskollegen. Auch sei geplant, nach der parlamentarischen Sommerpause einen Referenten der Regionalplanung einzuladen. „Hier ist es wünschenswert, genauere Daten für unsere Region zu erhalten.“ Insbesondere die Förderung junger Familien sei eine Intention, die verfolgt werden müsse. Vorsitzender Kaiser will zusammen mit Bürgermeister Jürgen Ackermann unterdessen versuchen, einen ersten Termin für den Runden Tisch zu organisieren. „Es wird,“ so Kaiser abschließend, „nicht leicht werden, schnelle Lösungen zu finden.“
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