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Grebenau: Elektrogeräte künftig bei Raiffeisen - Warendienst abgeben – Magistrat schlägt Sammelstelle vor – Aushilfskraft für Bauhof
GREBENAU(r.) Das neue Elektrogerätegesetz (ElektroG) zwingt die Kommunen des Vogelsbergkreises, ab Ende März nächsten Jahres Sammelstellen für die Bürger einzurichten, Grund genug für Bürgermeister Jürgen Ackermann, den Stadträten in der jüngsten Sitzung des Magistrats einen entsprechenden Vorschlag zu unterbreiten: „Nach meiner Auffassung ist der Raiffeisen–Warendienst mit angeschlossener Tankstelle dafür gut geeignet.“ Man könne während der Geschäftszeiten Haushaltsgroßgeräte, Telekommunikationsgeräte, Beleuchtungskörper, elektrische Werkzeuge und Medizinische Geräte, letztlich alles, „wo ein Stecker dran ist“, abgeben, diese sogenannte Annahmestelle für Kleingeräte werde flächenweit nach Auskunft des ZAV bei allen Gemeinden eingerichtet. Mit dem Vorschlag des Bürgermeisters, probeweise die Sammelstelle in der Bahnhofstraße einzurichten, erklärten sich die Stadträte einverstanden, nach einstimmiger Beschlusslage wird eine Mitteilung an den ZAV ergehen.
Mit einer Personalentscheidung musste sich der Magistrat anschließend befassen, durch längere Krankheit sei der Bauhof nach Darstellung des Grebenauer Rathauschefs unterbesetzt. „Wir könnten für die Zeit des krankheitsbedingten Ausfalls eine bewährte Hilfskraft einstellen.“ Diese Auffassung fand einhellige Zustimmung, ab Juli wird der Bauhof wieder verstärkt einsatzbereit sein. Auch wolle man sich bemühen, weitere Mitarbeiter über „HARTZ IV“ zu erhalten.
Das Feuerwehrgerätehaus in Bieben steht seit langem in der Diskussion, eine Erweiterung wegen des FFW-Autos sei von Nöten. Nach Vorlage eines Bauantrages, der ehrenamtlich erstellt wurde, habe man nach Rücksprache mit Ortsvorsteher Klaus Gaudl die Angelegenheit beraten. „Wir sind jedoch zu dem Ergebnis gekommen, zunächst den HFA über die Baumaßnahme zu informieren und den Bericht von Stadtbrandinspektor Werner Schweiner am 6. September in der Stadtverordnetensitzung abzuwarten,“ legte Ackermann die Haltung des Magistrats dar. Dabei müsse auch geklärt werden, dass die Einsatzabteilung in Bieben auf Dauer präsent sei. „Dies ist wegen der hohen feuerwehrrechtlichen Auflagen immer schwieriger.“
Mit verschiedenen weiteren Themen wie dem Ausbau des Auerbergweges und die Mitbenutzung des evangelischen Gemeindehauses in Schwarz, einer überplanmäßigen Ausgabe am Backhaus in Wallersdorf sowie allgemeinen organisatorischen Fragen endete die umfangreiche Besprechung im Sitzungssaal.
Bild: Dorfmitte in Bieben – das angrenzende FFW- Gerätehaus soll erweitert werden
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