Ausflug der Kirchengemeinden Schwarz und Udenhausen

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Das Gruppenbild (150 x 75 mm) gibt es bei Heinz-Wilhelm Becker

Gemeindeausflug in den Rheingau

Wieder einmal auf den Spuren des edlen Weines, in dem bekanntlich Wahrheit liegt, begaben sich die Kirchengemeinden Schwarz und Udenhausen. Dieses Mal allerdings ging es nicht in die Pfalz, sondern in den Rheingau.
Zunächst wurde das Kloster Eberbach bei Eltville besichtigt, ein ehemaliges Zisterzienserkloster, dessen Mönche leidenschaftlich – natürlich: Wein anbauten. Dass im Zeitalter der Bauernkriege die plündernden Bauern vom Abt die Herausgabe des großen, 71000 Liter fassenden Weinfasses verlangten und daraufhin zwei Wochen brauchten, um dieses Fass „niederzukämpfen“, war eine von vielen Anekdoten, die vor Ort zu erfahren waren.
Weiter ging die Fahrt nach Kaub; von dort bestieg die Reisegruppe ein Schiff nach St. Goarshausen. Passend zum Wasser von unten setzte auch das Wasser von oben ein, aber minderte nicht die Schönheit des Rheintales und des Loreley-Felsens. Nur sie, die Schöne da oben auf dem Felsen, hatte sich offenkundig bei diesem Wetter verkrochen.
So fanden wir sie auch nicht, als wir mit dem Bus von St.  Goarshausen auf den Loreley-Felsen fuhren; dafür fanden wir dort eine Gastwirtschaft und gutes Essen.
Anschließend beschloss eine Wandergruppe, einen kleinen Fußmarsch zu unserem letzten Reiseziel anzutreten: nach Bornich zu einer Weinprobe. Andere besuchten das Loreley-Besucherzentrum oder tollten ausgelassen auf dem Kinderspielplatz herum – unter den aufmerksamen Augen von Willi Wolf, der mit seinem Regenschirm das Karussell antrieb oder auch abbremste, je nachdem, was Not tat.
In Bornich empfing uns eine 85jährige Einheimische, die uns selbstgemachte Gedichte vortrug; poetisch ging es auch bei der Weinprobe weiter, bei der Oswald ebenfalls Verse und Anekdoten vortrug und die Weinprobe nicht nur zu einem Gaumen- sondern auch zu einem Ohrenschmaus werden ließ. Die Wurstplatte tat ein übriges, um alle rundum zufrieden zu stellen.
Auf der Heimfahrt im Bus wurde es ziemlich still – der Wein entfaltete seine Wirkung, und so ließen wir uns von Busfahrer Charlie gekonnt nach Hause schaukeln.
Ein Dankeschön an Ulrike und Karl Schell für das schöne Programm dieser Reise!!!

Mehr Bilder findet Ihr unter www.evksu.de

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