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Auf Doktor Eisenbarts Spuren - Schwärzer Senioren besuchten Hann. Münden und das Weserbergland
Schwarz (--) Einen abwechslungsreichen Tag erlebten die Senioren aus Schwarz mit ihrem Tagesausflug ins Weserbergland.. Erstes Ziel war die an der Deutschen Fachwerk- und Märchenstraße gelegene Drei – Flüsse – Stadt Hann. Münden. Nach 2 Stunden hatte man es schon erreicht.
Zwei Stadtführerinnen übernahmen die Führung, der in zwei Gruppen aufgeteilten Reisegesellschaft, dabei stellten sie eindrucksvoll sowohl die Schönheiten als auch die Geschichte dieser alten Handelsstadt dar. Bewundernswert die vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser aus 6 Jahrhunderten, oder das Weserrenaissance–Rathaus mit seiner prächtigen Fassade. Auch eine Abhandlung über den legendären Dr. Eisenbart, im Volksmund durch das bekannte Spottlied in aller Munde, konnte nicht fehlen. Der durch die Lande ziehende und durch skurrile Heilmethoden bekannte Doktor verstarb im 18. Jahrhundert in Hann. Münden und ist auch dort beigesetzt.
Im Jagdhof „Heede“ hatten die Ausflügler dann Zeit und Muße sich von den Anstrengungen des Vormittages zu erholen, zu erfrischen und zu stärken. Eine Schiffsrundfahrt ab der Anlegestelle „Weserstein“, da wo „Fulda sich und Werra küssen“ stand danach als nächstes für eine gute Stunde auf dem Programm.
Wieder festen Boden unter den Füßen, ging die Reise quer durch den sagenumwobenen Reinhardswald Richtung Sababurg weiter. Auf dieser Fahrt erinnerte der Reiseleiter an den bekannten Tierfotografen Schumann, der just in diesem Revier seine Begegnungen mit wild lebenden Füchsen hatte aus denen seine bezaubernden Aufnahmen stammten. Schumann war vor Jahren einmal zu Gast bei einem Seniorennachmittag in Schwarz und alle konnten sich noch gut an diesen Lichtbildervortrag erinnern. An der Sababurg, auch „Dornröschenschloss“ genannt, wurde die Fahrt zu einer kurzen Fußwanderung unterbrochen. Vom Burghof genoss man noch einmal das Naturpanaroma ringsum und insbesondere einen Blick auf den bekannten Tierpark.
Dem Zeitplan entsprechend begann nun die Heimreise, unterbrochen in Neuenstein–Aua, wo man bei einem Vesperbrot die Eindrücke des Tages Revue passieren ließ. Auf dem letzten Fahrtabschnitt bedankte sich Dora Gerbig im Namen der Senioren bei den Organisatoren für eine wieder hervorragend organisierte Fahrt, die allen Teilnehmern einen schönen Tag beschert hatte.
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