Erlebnisreiche Tage an der Costa del Sol

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Die Grebenauer Senioren genossen erlebnisreiche und sonnige Tage an der Costa del Sol in Andalusien, Spanien

Landschaft, Kultur und Flamenco konnten kürzlich bei einer 8-tägigen Erlebnisreise die Grebenauer Senioren in Andalusien genießen und bestaunen. Eine in 2004 geplante Reise nach Spanien an die Costa del Sol fand ihre Vollendung. Dank der guten Planung eines heimischen Reiseunternehmens standen viele schöne Unternehmungen auf dem Urlaubsplan, sodass die Vorfreude bei allen Teilnehmern sehr groß war. Nach einer Anreise per Bus zum Frankfurter Flughafen startete der Ferienflieger der LTU in Richtung Malaga mit Zwischenlandung auf Mallorca. Um 16.30 Uhr bei 25° Grad Außentemperatur wurde das im Palmengarten gelegene Hotel Los-Patos im Urlaubsort Benalmadena (etwa 10 km westlich von Malaga) erreicht. Das etwa 300 m vom Strand gelegene Domizil erfüllte alle Erwartungen.

360Andalusien1Am nächsten Tag stand nach dem guten Frühstück ein Bus mit einer sehr kompetenten Reiseleiterin bereit und losging es zur ersten Besichtigungsetappe Malaga, die Hauptstadt der Costa del Sol mit dem Hafen, der Gibralfarofestung, Kathedrale, Markthalle und dem Geburtshaus von Pablo Picasso beeindruckte sehr. Nach der Begrüßung der Reiseleitung im Hotel, einem ausgiebigen Spaziergang im nahegelegenen Park und am Strand sowie einem guten Abendessen wurde ein weiterer Tag unter südlicher Sonne beendet.

Einen Höhepunkt jeder Andalusienreise ist der Besuch der maurischen Königsstadt Sevilla. Sie ist nicht nur Hauptstadt Andalusiens, sondern gilt wegen ihrer prächtigen Barockfassaden und Baudenkmäler auch als schönste Stadt Andalusiens. Die Besichtigung des Maria Luisa Park mit seinen prächtigen Gartenanlagen, der gigantischen Kathedrale Santa Maria (drittgrößte Kathedrale Europas) mit ihrem bekannten Glockenturm Giralda, dem königlichen Schloss Alcazar (Palast wurde unter Herrschaft Karl V. zum Sitz der katholischen Könige ausgebaut) und dem Plaza Espana brachte die Besucher aus dem Gründchen immer wieder zum Staunen. Bei 32° im Schatten genossen alle eine kleine Abkühlung bei einer anschließenden Schifffahrt auf dem Guadalquivir und die EXPO-Gebäudeansichten aus dem Jahr 1992 rundeten diesen erlebnisreiche Tag ab.

Cordoba sollte für einige Reiseteilnehmer das Ziel am nächsten Morgen sein. Mit dem Bus durch Olivenhaine, Weinberge und Kornfelder (Kornkammer Spaniens), welches auch Land des Don Quichote  (nach dem Schriftsteller Servantes) genannt wird, wurde die Stadt mit der drittgrößten Moschee der Welt erreicht. Die Mezquita mit 23.000 m2 Fläche in einem Zauberwald von Säulen, in der in der Mitte die Kathedrale eingebettet liegt, überwältigte mit seiner Einzigartigkeit die Besucher. Mit Eindrücken von Synagoge (Juderia), Römische Brücke, den vielen blumengeschmückten Hinterhöfen und Gassen kehrten die Besucher wieder zum Hotel zurück.

Der heutige Ausflug führt kurz hinter Marbella durch eine reizvolle Landschaft der bizarren Bergwelt Andalusiens (1200 m über dem Meeresspiegel) zu dem auf einem 780 m hohen Felsplateau gelegenen Ronda. Eine der ältesten Städte Spaniens wird von einer 100 m tiefen Schlucht geteilt und erhält somit ein wildzerklüftetes Panorama. Nach der Besichtigung der Altstadt mit Kathedrale und ältester Stierkampfarena Spaniens wurde mit dem Bus ein weiteres weißes Dorf, dieses Mal Mijas erreicht. Der Ort mit seinem gleichnamigen Hausberg gibt bei strahlendem Sonnenschein einen weiten Ausblick auf Land und Küste.360Andalusien2

Granada mit der sagenumwobenen arabischen und weltberühmten Alhambra sollte nicht im Programm fehlen und war am nächsten Tag das auserwählte Ziel. Der Palast, der im 15. Jahrhundert erbaut wurde,war Residenz des letzten maurischen Königs. Hier befindet sich der berühmte Löwenhof. Auch die wunderschönen maurischen Märchengärten der Generalife, fand die Bewunderung des Betrachters. Bei einem anschließenden Rundgang durch die malerische Altstadt konnten die Besucher die Atmosphäre der Basare, Karawanserei, die Königskapelle und die Plaza Bib Rambla bewundern.

Auch Gibraltar durfte im Besichtigungsprogramm nicht fehlen. Die "Halbinsel" gegenüber dem afrikanischen Kontinent gehört zum Hoheitsgebiet Englands und ist bekannt durch den Affenfelsen und seine St.-Michaels-Grotten, die für Konzerte genutzt werden. Auch die Altstadt des Prominentenortes Marbella konnte auf der Rückfahrt zum Hotel noch seinen Reiz auf die Ausflügler übertragen. Nach einem Fototermin im Palmengarten des Hotels und der Ehrung der ältesten Reiseteilnehmer genossen einige Unentwegte den ursprünglichen Zigeunerflamenco im Nachbarort Terremolinos.

Am nächsten Tag hieß es Abschiednehmen von Sonne, Meer, dem schönen Andalusien und man war sich gewiss, das diese 8 Tage ein unvergleichliches Erlebnis waren.

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