Der Umweltbeauftragte der Stadt Grebenau Arno Eifert - Natur des Jahres - 2005
Jedes Jahr deklarieren namhafte Naturschutzverbände sowie andere zum Schutz und Pflege der Natur verpflichteten Vereine ihre Naturobjekte des Jahres. Nachfolgend weist der Umweltbeauftagte der Stadt Grebenau auf die für das Jahr 2005 deklarierten besonders schützenswerten Objekte aus Tier- und Pflanzenwelt hin:
Die Rosskastanie ist Baum des Jahres. Sie stammt aus Südosteuropa, umfasst 13 Arten und ist nahe mit dem Ahorn verwandt.
Der große Klappertopf (Rhinanthus angustifolius) ist Blume des Jahres. Eine Charakterart der wechselfeuchten Wiesen und Niedermoorstandorte. Der Halbschmarotzer ist ein Magerkeitsanzeiger.
Der Lein ist Heilpflanze des Jahres. Die seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanze (auch Flachs genannt) liefert Leinöl und Leinsamen und ist als Faserpflanze begehrt zur Herstellung natürlicher Textilien.
Das Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres. Sie ist eine Wiesenorchidee die stark gefährdet ist und bereits in der Roten Liste steht.
Die Viehweide ist Biotop des Jahres 2004/2005. Mit der Wahl der Viehweide (vom Feuchtgrünland bis zum Trockenrasen) soll auf die Gefährdung dieses Lebensraumes und seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch zu intensive oder fehlende Nutzung aufmerksam gemacht werden.
Der Uhu ist Vogel des Jahres. Die stark gefährdete größte europäische Eule (bis 1,8 Meter Flügelspannw eite) brütet in Felsen und Steinbrüchen.
Die Bachforelle ist Fisch des Jahres. Klare, sauerstoffreiche Bäche sind für sie lebenswichtig. Sie ist rotgepunktet und im Gegensatz zur Regenbogenforelle stark gefährdet.
Der Braunbär ist Tier des Jahres. Er ist ein Allesfresser und kommt in Mitteleuropa vereinzelt noch in den Alpen vor.