400-Jahr-Feier wirft ihre Schatten voraus

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Grebenau: 400-Jahr-Feier wirft ihre Schatten voraus – Ortsbeirat genehmigt Vorgehensweise – Zusammenarbeit mit Festausschuss

GREBENAU(r.) Deutlich im Zeichen der 400-Jahr-Feier stand die jüngste Sitzung des Ortsbeirates, zu der Ortsvorsteherin Lotti Frick neben ihren vollständig erschienenen Kolleginnen und Kollegen auch Bürgermeister Jürgen Ackermann und weiter Mitglieder des Magistrats begrüßen konnte. Auch Gäste hatten sich im „Alten Rathaus“ eingefunden, um auch zu weiteren Themen informiert zu werden.

Nach dem jetzigen Planungsstand werde man am 10. Juli unter bewährter Leitung von Horst Eckstein um 10:00 Uhr morgens eine Grenzwanderung vornehmen. „Das Wochenende um den 16./17. Juli ist allerdings der 400-Jahr-Feier gewidmet,“ legte die Ortsvorsteherin die terminlichen Vorgaben fest. Hier wolle man am Samstag mit der Eröffnung einer Gemäldeausstellung im Sitzungssaal des Rathauses beginnen, während am Abend der Festkommers in der Johanniterhalle stattfinde. „Bürgermeister Jürgen Ackermann wird die Festrede halten, die Flamingos gestalten das musikalische Rahmenprogramm und für das leibliche Wohl sorgt der TV Grebenau,“ legte Lotti Frick einige Schwerpunkte gegenüber dem Gremium dar. Nach längerer Diskussion war allerdings auch klar, man werde um einen Eintrittspreis nicht herumkommen, mit dem schmalen städtischen Budget müsse man haushalten.

Insgesamt 26 Anmeldungen gebe es bereits für den stehenden Festzug am Sonntag Mittag, während der Vormittag mit einen Gottesdienst in der Kirche und anschließendem Frühschoppen auf dem Marktplatz fest eingeplant sei. „Auch die Gewerbeausstellung am gleichen Tag in der Johanniterhalle ist bereits mit 10 Anmeldungen auf guten Weg.“ Bis zur Veranstaltung Mitte Juli sei noch viel zu organisieren, deshalb werde der Ortsbeirat um aktive Mithilfe gebeten, gleichfalls die Stadt Grebenau, was Bürgermeister Jürgen Ackermann in Form von Verwaltung und Bauhof zusagte.

Ein anderes Thema beschäftigte gleichfalls die Ortsbeiräte, der Ausbau der Schlitzer Straße. Hier legte der Grebenauer Rathauschef den zeitlichen und technischen Ablauf dar, man werde nach Ostern mit der Baustelleneinrichtung und den Kanalarbeiten beginnen. „Es kann davon ausgegangen werden, dass wegen des günstigen Ausschreibungsergebnisses auch eine Änderung der Zweckbestimmung erfolgt, dadurch sind wir wohl in der Lage, auch die Schwarzabrücke in die Bundesfinanzierung zu bekommen“, machte Ackermann den Mitgliedern deutlich. Hinsichtlich der Bahnhofstraße in Richtung Raiffeisenlager stehe man noch vor einem Problem, weil die Sanierung wohl unstrittig, die Finanzierung aber nicht gesichert sei. „Die städtischen Gremien werden sich mit dem Thema wohl noch einmal beschäftigen müssen.“

Erfreuliches gab es auch für die Anwohner des Heidberges zu berichten, die Reparatur der Straße und des angrenzenden Feldweges wolle man im April mit Bauhof und Umwelt-Landschaftspflegeverband (ULV) angehen. „Derzeit kann man eher von einem Schlammloch als von einer vernünftigen Verkehrserschließung sprechen.,“ machte Ackermann nach einer Ortsbesichtigung mit Bauhofleiter Norbert Döring deutlich. Dabei müsse man auch die Wasserführung im Auge behalten, insbesondere vom Heidberg und aus der Vollenbach käme viel Oberflächenwasser an. Abschließend wurde vereinbart, den Festausschuss bei seinen Aktivitäten zu unterstützen. „Wir treffen uns,“ so Lotti Frick, „am 7. April erneut, um zügig das Fest zu organisieren.“

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