Mut zu Neuem mit einer uralten Technik

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Projektarbeit “Zeit” im Kindergarten Tabaluga - “Mut zu Neuem mit einer uralten Technik”.

FILZEN. Die Faszination, die von dem traditionsreichen Stoff “Filz” bis heute ausgeht, liegt zunächst in seiner vielseitigen Verwendbarkeit. Neben dem Hutmacher, der einem vielleicht als erster in den Sinn kommt, bedienen sich Instrumentenbauer, Schuhmacher, Innenarchitekten oder Künstler der dichtgewalkten Wolle. In unserer technisierten Zeit wird nach und nach auch der archaisch anmutende Prozess der Entstehung von Filz wieder interessant. Jedem handgewalkten Stück sieht man die Kraft an, die für sein Werden aufgewendet wurde.

Seit wann sich Menschen mit Filz umgeben, weiß niemand so genau. Vermutlich ist das Verfilzen von Rohwolle und Tierhaaren die älteste Technik der Textilverarbeitung überhaupt.

Auch wir im Kindergarten wollten diese alte und doch wieder so aktuelle Technik einmal ausprobieren.
Der Jahreszeit und dem nahenden Osterfest 360Kindergarten02entsprechend, haben wir versucht mit gefärbter Naturwolle und mit Hilfe von Plastikeiern als Rohling Filzostereier herzustellen. Infolge von Reibung, Zugabe von Seife, warmen und kaltem Wasser wurde die Wolle zu einer festen Matte gefilzt. Dies erforderte viel Feingefühl, Sorgfältigkeit, Ausdauer und Geduld bei den Kindern, dass die Großen des Kindergartens aber schon bestens meisterten. Außerdem ist es ein Fest für die Sinne: Die Kinder nehmen das geschmeidige Verfilzen der weichen Wolle mit der Seifenlauge angenehm war und der gute Geruch durch die Seife verfeinert die Arbeitstechnik noch erheblich.

Durch Inka Ruppel bekamen wir eine kleine Einführung in die Technik des Filzens.
 

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