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Eulersdorf: Pavillon soll fertig gestellt werden – Weitere Mittel erforderlich – Dorfpfade erst im nächsten Jahr?
EULERSDORF (r.) Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Mitglieder des Dorferneuerungsbeirates am vergangenen Mittwoch auf de Dorfplatz in Eulersdorf, konnten sie doch zusammen mit Bürgermeister Jürgen Ackermann, Planerin Nathalie Franzen und Peter Zimmer vom Amt für Dorfentwicklung erstmals im Pavillon „Platz nehmen“. Die luftige Angelegenheit war dann auch Grundlage für die Besprechung zur weiteren Vorgehensweise in Sachen Dorferneuerung. Dabei machte Bürgermeister Jürgen Ackermann klar, dass die städtischen Gremien einen engen Finanzrahmen hinsichtlich der weiteren Aktivitäten gesetzt hätten: „Wir sind gehalten, mit den eingesetzten Mitteln von 15.000 € im Haushalt 2005 zu wirtschaften, weitere überplanmäßige Ausgaben sind nur schwer zu realisieren.“
Ortsvorsteher Ernst Hölscher und seine Mitstreiter aus dem DE-Beirat (Dorferneuerungsbeirat) stehen daher vor schwierigen Aufgaben. „Wir wollen den Pavillon von außen verschalen und 5 breitere Öffnungen mit Fenstern versehen“, führten Ute Schmidt und Anette Ruppel gegenüber dem Grebenauer Rathauschef aus. Dabei sei man gewillt, in nächster Zeit die Dachdeckung sowie die Regenrinnen in Eigenleistung zu erstellen: Das Material haben wir schon, wenn es wärmer wird, fangen wir an“, fasste Ernst Hölscher die Haltung im Ort zusammen. 
Unterdessen machte auch Planerin Nathalie Franzen deutlich, dass man mit einer Verschiebung der diesjährigen Maßnahmen, beispielsweise der nicht am Dorfplatz liegenden Pfade, die endgültige Finanzierung des Pavillons sichern könnte. Hierzu wolle sie mit der Verwaltung in Kontakt treten, gleichzeitig auch ein Angebot über die Verschalung und Verglasung des Pavillons einholen. Wir werden uns, so Bürgermeister Jürgen Ackermann abschließend, in den Ausschüssen, aber auch im Stadtparlament mit der weiteren Vorgehensweise umfangreich beschäftigen.“
Bürgermeister Jürgen Ackermann, Dorfplanerin Nathalie Franzen, Ute Schmidt, Ortsvorsteher Ernst Hölscher, Anette Ruppel und Peter Zimmer vom Amt für Dorfentwicklung
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