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Georg Stumpf feierte 80. Geburtstag
Seinen 80. Geburtstag feierte am 14. Februar Herr Georg Stumpf aus Bieben. Im Hause seines Sohnes Gerhard im Grebenauer Quellenweg hatten sich alle Gäste eingefunden, um gemeinsam mit dem Jubilar d iesen besonderen Tag zu verbringen. Zu den Gratulanten gehörten neben den beiden Söhnen und den Schwiegertöchtern, vier Enkelkinder und ein Urenkel. Bürgermeister Jürgen Ackermann konnte aufgrund einer Erkrankung die Glückwünsche leider nicht persönlich überbringen. Als Nachbarin im Quellenweg gratulierte Anette Ackermann und überbrachte die besten Wünsche. Da Pfarrer Toralf Kretschmer ebenfalls erkrankt war, gratulierte seine Ehefrau Antje Kretschmer dem Biebener Gemeindemitglied. Für den Ortsbeirat übermittelte Ortsvorsteher Klaus Gaudl die besten Wünsche. Gemeinsam ließ man an diesem Nachmittag das Leben des Jubilars Revue passieren. Der Jubilar, der in Berfa geboren und aufgewachsen ist, arbeitete nach Beendigung der Schule in einem großen Alsfelder Holzverarbeitungsbetrieb. 1943 wurde er noch zum Kriegsdienst herangezogen und war als Pionier in Frankreich bis zur spanischen Grenze eingesetzt. Beim Rückzug 1945 wurde er verwundet und kehrte dann auf sich gestellt in seine Heimat zurück. Hier war er zunächst wieder eine kurze Zeit im Alsfelder Holzverarbeitungsbetrieb tätig, bevor er bei einer Grubenholzfirma und später bei der Reimenröder Firma Rüffer und der Firma Holz-Möller in Grebenau beschäftigt war. Seine spätere Ehefrau Berta Falk aus Bieben hatte er bereits vor dem Krieg in der „Nähschule“ kennen gelernt und im Mai 1947 gab sich das junge Paar das Ja-Wort. Da der Vater und der Bruder von Frau Stumpf im Krieg gefallen waren, übernahmen die Eheleute die kleine Landwirtschaft in Bieben und bewirtschafteten diese gemeinsam mit der Mutter von Frau Stumpf. Durch die Geburt der Söhne Karl-Heinz und Gerhard wurde die Familie komplettiert. Herr Stumpf engagierte sich in den folgenden Jahrzehnten sehr in seiner neuen Heimatgemeinde. So war er einige Jahre aktiv im Ortsbeirat tätig. Auch in der Feuerwehr und im Gesangverein, der in den Fünfziger und Sechziger Jahren in Bieben bestand, war er Mitglied. Nachdem die Söhne eigene Familien gegründet hatten, wurde das Haus in der Lingelbacher Straße jedoch nicht leer. Die Eheleute übernahmen die zeitweise Betreuung von zwei Enkelkindern, um der Schwiegertochter die Berufstätigkeit zu ermöglichen. Es bereitete den beiden große Freude, das Heranwachsen der Enkel so miterleben zu können. 1997 konnten sie das besondere Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Fast vier Jahre durften die beiden dann noch gemeinsam verbringen, bevor Frau Stumpf im April 2001 verstarb. Heute lebt der Jubilar allein in Bieben, doch die Familien seiner Kinder, die alle im Gründchen leben, halfen und helfen ihm über diesen schweren Verlust hinweg.
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