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Grebenau: Bauausschuss wünscht Änderungen bei Ausschreibung – Baudeputation berät städtische Gremien – Schlitzer Straße in der Diskussion
GREBENAU(r.) Mit so viel Teilnehmern hatte der Vorsitzende des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt (BLU), Herbert Frick, nicht gerechnet, als am vergangenen Dienstag im Sitzungssaal des Rathauses Grebenau das Ingenieurbüro Henning, Fulda, Einzelheiten zum Ausbau der Schlitzer Straße darlegte: Neben dem gesamten Ausschuss war der Magistrat mit Bürgermeister Jürgen Ackermann und weiteren zwei Stadträten vertreten, erstmals auch die 4-köpfige Baudeputation sowie sämtliche Fraktionsvorsitzende des Stadtparlaments: Grund der hohen Präsenz: Es ging um den Ausbau der Schlitzer Straße, der von den Ingenieuren Horst Henning und Lars Besczik zunächst ausführlich dargestellt wurde.
Bürgermeister Jürgen Ackermann führte aus, dass die zeitliche Reihenfolge der Ausschreibung und Submission bereits feststehe, man wolle nach der öffentlichen Ausschreibung die Vergabe in einer Magistratssitzung am 24. Februar vornehmen. Dabei habe das Grebenauer Verwaltungsorgan bereits entschieden, zwar losweise für Straße, Kanal und Wasser auszuschreiben, aber anschließend einen gesamten Auftrag zu vergeben. „Wir haben schlechte Erfahrungen mit einer Baustelle gemacht, an der verschiedene Auftragnehmer wirken.“ Hauptbestandteil der fachtechnisch auf hohen Niveau geführten Diskussion waren jedoch Einzelheiten des Leistungsverzeichnisses (LV) sowie der Bauausführung. Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass im LV beim Asphaltbeton nachgebessert werde, die Körnung verändert wird und das Bodenverbesserungsmaterial nach Hinweis durch die Baudeputation eine andere Klassifizierung erhält. „Auch der Einbau einer Dränage und die dafür erforderlichen Massen sind zwischenzeitlich in das LV eingearbeitet“, legte Vorsitzender Herbert Frick das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Ingenieurbüro dar. Als Baubeginn, so Bürgermeister Jürgen Ackermann abschließend, rechne man mit Mitte März, hier wolle man in enger Abstimmung mit den städtischen Gremien die Ausführung durch die Zuschlagsfirma begleiten. „Wenn es günstige Ausschreibungsergebnisse gibt, können wir möglicher Weise sogar einen Teil der Bahnhofstraße in Angriff nehmen.“
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