Nach der Eröffnung durch den Westerntanz der Hüpper übergab Bürgermeister Jürgen Ackermann den Stadtschlüssel an den Sitzungspräsidenten Werner Schweiner. Der nächste in der Bütt war der arbeitslose Lehrer (Carsten Montanus) der als Hausmann seine Arbeitswoche vortrug. Sein Bericht sorgte im Publikum für einige Lacher. Unter großem Applaus und lauten Zugaberufen trat das Jugendballett auf. „Ich will nen Cowboy als Mann“ und „Love Soldiers“ brachten die Halle dermaßen zum Toben, dass die acht Mädchen um zwei Wiederholungen nicht herumkamen. Petra Olbrich und Ute Schmidt als „Angeklagter und Richter“ brachten die Halle nochmals richtig in Stimmung. Nachdem die „Billigurlauber“ Michael Schmidt und Christoph Schweiner aus ihrem letzten Sommerurlaub berichteten tobte der Saal und eine Rakete wurde fällig. Als nächstes standen die Paniksänger auf der Bühne. Da hatten die Cartwright-Brüder Adam (Bärbel Schweiner), Little Joe (Doris Decher), Hoss (Monika Kessler) und Hop-Sing (Horst Wilker) ihren Weg im Vogelsberg verloren, Günter Kessler sorgte als „alter Häuptling der Indianer“ für Stimmung und Brigitte Wilker performte den Schlager von Gitte Henning „Ich will nen Cowboy als Mann“. Anette Ackermann war außerdem als Squaw und Petra Olbrich als Speedy Gonzales mit von der Partie. Häuptling „Little Sitting Bull“ (Rainer Schmidt) und „Old Schnetterhand“ (Werner Schweiner) führten durch diesen Programmpunkt. Harald Weppler als „Kurgast“ und Jürgen Ackermann mit dem Stadtprotokoll konnten mit dieser Vorlage durchaus mithalten. Der nächste Höhepunkt waren die Hüpper. Ihre Pocahontas-Inszenierung kam eher einem Kurz-Musical als einem Faschingsspaß gleich. Vom Kampf zwischen Rot und Weiß über eine Liebesszene bis hin zur Vereinigung beider Nationalitäten überzeugte die Gruppe mit Ausdruck und Ideenreichtum, inszeniert von Katrin Schweiner und Ramona Wilker. Gänsehaut bekam man bei den gesprochenen Passagen, dargebracht von Antje Grün. Was wäre aber der Fasching ohne das Männerballett. Schneewittchen und die sieben Zwerge“ sorgten mit Spaß an der Sache für einen gelungen Schluß der rund vierstündigen Sitzung.