Schwarz (-) Frühlingshafte Temperaturen mitten im Winter begleiteten die zahlreiche Besucherschar auf ihrem Wege zum ersten Seniorennachmittag im neuen Jahre. Im vollbesetzten Saale des Gasthauses Jöckel konnte der Sprecher der Senioren auch Pfarrer Rohrmann und die Stadträte Rudolf Dippel und Klaus Krug in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Jürgen Ackermann begrüßen. In seiner Begrüßungsrede erinnerte er an die schwerste Naturkatastrophe seit Menschengedenken, die vor wenigen Tagen zahlreiche Menschen getroffen hat und bat die Anwesenden sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an den landesweiten Hilfsaktionen zu beteiligen. Nach gemeinsamen Kaffeetrinken erwartete die Senioren anschließend ein abwechslungsreiches Programm. Zu Gast war wieder einmal das beliebte „Katharinental-Quartett“ und erfreute die Besucher mit einem bunten Melodienstrauß. Zwischen mehreren Auftritten wartete zunächst Klaus Krug mit einem Bildvortrag über seinen Einsatz in einem der ärmsten Länder der Welt, in Nordkorea, auf. Krug, der Fachlehrer an der Max-Eyth-Schule ist, war im vorigen Jahre zusammen mit einem weiteren Kollegen im Auftrag der Welthungerhilfe in diesem völlig abgeschotteten Land, um technische Hilfen zu leisten. Vortrag und Bilder waren beeindruckend und machten nachdenklich, in welchem Zustand und in welch armen Verhältnissen die Menschen dort leben müssen. Pfarrer Rohrmann erfreute seine Zuhörer mit gedruckten Stilblüten aus Kinderaufsätzen über Gott und die Kirche. Willi Greb, erprobt in vielen Einsätzen, erzeugte wieder einmal große Heiterkeit mit seinen gesammelten Anekdoten. Zum Schluss verwies der Sprecher der Senioren noch auf Details der kommenden Seniorennachmittage, ehe er sich bei allen Mitwirkenden dieses Nachmittags herzlich bedankte.